CHIO Aachen 2009: Erneut gewinnt der Amerikaner Steffen Peters
Die Siegesserie von Steffen Peters reißt nicht ab. Auch den Grand Prix Spécial CDIO gewann Steffen Peters auf dem elfjährigen KWPN-Wallach Ravel.

Damit hatte der ehemalige Rheinländer, der nach Kalifornien ausgewandert ist, seinen zweiten Sieg beim
CHIO Aachen 2009 erzielt. "Ich bin sehr froh, Ravel gehört nun zu den Top-Pferden der Welt, das bedeutet viel Druck, ist aber ein tolles Gefühl", so
Steffen Peters. "Peters reitet sehr deutsch", kommentierte Bundestrainer Holger Schmezer mit einem Schmunzeln. "Peters zeigt sehr gutes Reiten, wie er trainiert, das hat Hand und Fuß." Anfang 20 siedelte der 44-Jährige in seine Wahlheimat Kalifornien um. Zuvor hatte er bei Johann Hinnemann trainiert, bei dem er nun auch vor dem Beginn des CHIO eine Trainingsstation einlegte.
Rang zwei ging an die Niederländerin
Anky van Grunsven, die sich nach dem für sie enttäuschenden Ergebnis im Grand Prix kampflustig gezeigt hatte. Auf ihrem Olympiapferd
IPS Salinero erzielte sie 76.583 Prozent. Auch der dritte Platz blieb in niederländischer Hand:
Hans Peter Minderhoud erzielte auf seinem Olympiapferd Exquis Nadine 74.500 Prozent. Beste Starterin aus deutscher Sicht war
Heike Kemmer, die mit ihrem langjährigen Erfolgspartner Bonaparte 73.392 Prozent erzielte. "Bonnie zeigte sich in sehr guter Form, hatte eine gute Haltung und war weitgehend fehlerlos. Er konnte weitgehend an die Form bei den Deutschen Meisterschaften in Balve anschließen", so Schmezer.
Matthias Alexander Rath gelangte mit Sterntaler Unicef mit 73.292 Prozent auf den siebten Platz. "Sterntalers Auftritt war kein Vergleich zum Auftritt im Grand Prix, und auch mit Donatha, die auf den zwölften Platz gelangte, war ich zufrieden. Wenn wir so im Grand Prix geritten wären, hätten wir den Nationenpreis gewonnen." Pech hatte
Ulla Salzgeber: "Ulla ist außen rum geritten und bei B war Herzrufs Erbe von einem Tritt auf den anderen plötzlich stocklahm. Ulla ist abgesessen und hat ihr Pferd herausgeführt, wobei er weiter sehr stark lahmte", hatte Holger Schmezer neue Sorgenfalten auf der Stirn. "Nach der ersten Prognose hat Herzi eine Zerrung im Fesselkopf rechts. Heute abend wird noch einmal Ultraschall gemacht und dann wird das Pferd zuhause bei Ulla weiter behandelt."
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