CHIO Aachen 2009: Meredith Michaels Beerbaum ist die Bester der Besten
Die Männer mag es wurmen, ihre besseren Hälften wussten es schon vorher. Eine Frau ist die Beste der Besten. Meredith Michaels-Beerbaum gewann heute beim CHIO Aachen 2009, das Springen "Best of Champions".
Bei der spektakulären Prüfung mit Pferdewechsel treffen Weltmeister, Europameister, Olympiasieger und der Vorjahressieger des ROLEX Grand Prix aufeinander.Zwar musste die 39-jährige Amazone noch einmal gegen den Schweden Rolf-Göran Bengtson stechen, doch mit einem couragierten, fehlerfreien und vor allem schnellen Ritt sicherte sie sich auf ihrer Stute Kismet den Sieg in 50,21 Sekunden vor Bengtson auf Kiara La Silla, der 52,67 Sekunden benötigte. Die beiden hatten im Normalparcours jeweils einen Abwurf gehabt, Michaels-Beerbaum ausgerechnet mit ihrer eigenen Stute.
Dritter wurde der Niederländer Albert Zoer, der auf den Pferden von Michaels-Beerbaum und Bengtson jeweils einen Abwurf kassierte. Weltmeister Jos Lansink musste dagegen nur einmal ran: Bei der ersten Runde mit seinem eigenen Pferd Vainqueur verzichtete er nach zwei Verweigerungen. "Der Hengst hat noch nie in seinem Leben auch nur einen Sprung verweigert", bedauerte der Belgier. "Aber neben der Dreifachen war so viel Schatten, da hat Vainqueur sich erschreckt, und beim zweiten Versuch hatte er etwas das Vertrauen verloren. Das ist wirklich sehr schade."
Da hätte der Niederländer wohl etwas gegen. Doch auch er hatte ein Auge auf das Pferd seiner Konkurrentin geworfen. "Wir mögen beide Blutpferde, die von selbst gehen wollen, und bei denen man als Reiter nur ruhig bleiben und auf den Sprung warten muss. Und unsere beiden Pferde sind sich ziemlich ähnlich", erläuterte Albert Zoer, Vorjahressieger im ROLEX Grand Prix, dem "Großen Preis von Aachen".
Auch Bengtson fühlte sich auf Kismet wohl, sprach aber das größte Kompliment seiner eigenen Stute Kiara La Silla, einer zehnjährigen Schwedin, aus. "Sie ist mit mir und den beiden anderen Reitern einfach toll gegangen. Ich kann nur sagen, Kompliment an mein Pferd", lobte Bengtson. Wobei man das Kompliment im Umkehrschluss auch auf den Reiter, der es so gut vorbereitete, münzen kann. "Es hat viel Spaß gemacht, hier zu reiten", freute sich der Olympia-Zweite von Hongkong, der in Vertretung von Olympiasieger Eric Lamaze (Kanada) in den Kampf der "Best of Champions" gegangen war.
3 Kommentare
buzdezdqhcy schrieb am 22.05.2012
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efmhnrt schrieb am 22.05.2012
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Dilruba schrieb am 20.05.2012
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