CHIO Aachen 2009: Denis Lynch siegt im Großen Preis von Aachen
Es hätte so schön sein können. In wenigen Tagen das erste Baby, die absolute Wiederauferstehung der einst schwierigen und von vielen bereits totgesagten Noltes Küchengirl und der Sieg im Großen Preis von Aachen.
Doch es sollte nicht sein. Am letzten Sprung patzte die zwölfjährige bayerische Stute und
Marcus Ehnings Hoffnung auf seinen ersten Sieg im
Großen Preis von Aachen war zerplatzt. Dabei hätte die Zeit gereicht, denn obwohl die Lord Z-Cambridge-Tochter im Stechen noch ein Hufeisen verlor, legte sie die Bestzeit von 54.12 Sekunden vor. Das bedeutete Rang drei. So ging der Sieg beim
CHIO Aachen 2009, an den Iren
Denis Lynch auf dem Hannoveraner Landkönig-Sohn Lantinus. Das Paar beendete den Parcours in 55.26 Sekunden. "Lantinus ist ein Weltklassepferd. Wir mussten nach dem Oxer den weiteren Weg um den überbauten Wassergraben nehmen, weil wir so viel Speed hatten, dass ich ihn nicht um die enge Kurve bekommen hätte", berichtete ein glücklicher Lynch.
Rang zwei ging an die Australierin
Edwina Alexander auf dem 13-jährigen Selle Francais-Wallach Isovlas Itot du Château. Die 35-Jährige trainiert bei ihrem Lebensgefährten Jan Tops auf dessen Anlage im niederländischen Valkenswaard und holte auf den Weltmeisterschaften in Aachen 2006 den vierten Platz. Bei den
Olympischen Spielen in Hongkong war sie mit Isovlas Itot du Château Neunte im Einzel. Aachen hat sie übrigens laut eigener Aussage in lustiger Erinnerung: 2002 fiel sie hier zweimal runter. Der vierte Platz unter den vier Stechteilnehmern ging an den Belgier Phillippe Le Jeune auf dem belgischen Warmblut Vigo D'Arsouilles. Sein Start im zweiten Umlauf verzögerte sich, da er sich auf dem Vorbereitungsplatz ein Eisen verloren hatte. Großes Pech hatte Andreas Knippling. Der 43-Jährige startete erstmals im Rolex Grand Prix und blieb im zweiten Umlauf fehlerfrei. Doch einen Strafpunkt für Überschreitung der Zeit machte seinen Einzug auf dem Belgier Neolisto van het Mierenhof ins Stechen zunichte. Auch die Schwedin Helena Lundberg ärgerte sich sehr, als sie im zweiten Umlauf einen falschen Parcours eingeschlagen hatte.
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