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CHIO Aachen 2010: Deutsche Vierspännerfahrer nach Dressur auf Platz drei

Die Vierspännerfahrer sind mit der Dressur beim CHIO Aachen in den Nationenpreis gestartet. Das deutsche Team belegte hinter den Niederländern (89,60 Punkte) und den USA (93,82) mit 98,17 Punkten Platz drei.

Boyd Exell (AUS) - Sieger im TIME-SHUTTLE-Preis, CHIO Aachen 2010Bester deutscher Fahrer war Christoph Sandmann. Er belegte mit 45,95 Punkten Platz vier. Es siegte der Australier Boyd Excell mit 36,61 Punkten.

"Mit unserer Leistung bin ich insgesamt zufrieden", sagte Bundestrainer Ewald Meier nach der Prüfung. Als erster deutscher Starter hatte Mannschaftsfahrer Christoph Sandmann direkt eine ordentliche Leistung abgeliefert. Auch Mannschaftsfahrer Rainer Duen erlaubte sich keine großen Patzer. "Da waren nur einige Kleinigkeiten, die man vielleicht bemängeln könnte", so Meier. Duen kam mit 52,22 Punkten aus dem Viereck und belegte damit Platz zehn. Michael Brauchle, der dritte deutsche Mannschaftsfahrer, kam mit 63,62 Punkten auf Platz 21. Er lieferte somit das Streichergebnis für die Mannschaft. "Er fährt zwei neue Pferde und da fehlt einfach noch die Erfahrung", erklärte der Bundestrainer die Leistung.

Die beiden Einzelfahrer Dirk Gerkens und Georg von Stein kamen auf die Plätze 15 und 20. "Ich bin ganz zufrieden mit meinen Pferden", sagte Gerkens. Georg von Stein dagegen hatte Pech. Bei der Verfassungsprüfung war ihm ein Pferd herausgenommen worden, so dass er sein Gespann komplett umstellen musste. Er muss nun mit den gleichen vier Pferden alle drei Teilprüfungen fahren und kann nicht wie die anderen Fahrer ein fünftes Ersatzpferd einsetzen. "Wenn ein Hauptpferd ausfällt, kann man das nicht ersetzen, aber er hat das Beste daraus gemacht", sagte Meier. Auch der Niederländer Ijsbrand Chardon, viermaliger Weltmeister und Zweitplatzierter im vergangenen Jahr, hatte ein Pferd nicht durch die Verfassungsprüfung bekommen.

  
Hinter Vorjahressieger und Dressursieger Boyd Excell platzierte sich der Niederländer Theo Timmermann (42,11) vor dem US-Amerikaner James Henry Fairclough (45,31). Im Nationenpreis belegen hinter der deutschen Mannschaft die Teams aus der Schweiz (102,66), Schweden (109,96), Ungarn (110,21) und Frankreich (117,38) die Plätze vier bis sieben. Als nächste Teilprüfung steht Freitagmorgen im Fahrstadion das Hindernisfahren auf dem Programm. Anders als sonst geht es erst in den Kegelparcours und am Samstag dann ins Gelände. "Für uns macht das keinen Unterschied, ob wir erst Kegelfahren oder erst ins Gelände müssen", sagte der Bundestrainer. Danach steht dann bereits am Samstagabend die Siegermannschaft fest. Titelverteidiger sind die Niederländer, die im vergangenen Jahr vor dem deutschen Team gewannen.

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