SpringenDressurVielseitigkeitFahrenVoltigieren

CHIO Aachen 2010: Irland siegt vor Deutschland im Nationenpreis der Springreiter

Im zweiten Umlauf im Mercedes-Benz Preis, Teil des Meydan FEI Nations Cup™, zogen gleich fünf Nationen mit Gleichstand ein. Doch die jeweils vier Fehlerpunkte konnte nur Irland halten.

Team Irland - Nationenpreissieger CHIO 2010Als letzter Reiter musste Denis Lynch gar nicht mehr an den Start gehen, den Sieg hatte die Nation bereits in der Tasche. „Wir sind alle sehr starke Reiter, viele haben jedoch neue Pferde. Das war eine starke Leistung von uns allen“, berichtet der in Münster lebende Ire. Zum CHIO Aachen, dem Weltfest des Pferdesports, hat er eine starke Bindung: 2009 gewann der 34-Jährige den Großen Preis in der Soers und seine erste Station in Deutschland war der Aachener Stall von Peter Weinberg. Zum irischen Team zählte neben Lynch der 2002-er Einzel-Weltmeister Dermott Lennon (41) auf dem irischen Wallach Hallmark Elite und der 30-jährige Cian O’Connor, der mit der Holsteiner Stute K Club Lady von Calido I-Landgraf I in beiden Umläufen fehlerfrei blieb. Der 33-jährige Billy Twomey musste mit der Tinka’s Boy-Tochter Tinka’s Serenade insgesamt vier Fehlerpunkte verbuchen.

Rang zwei ging an das deutsche Team mit insgesamt neun Fehlerpunkten. Den größten Sprung darin machte Ludger Beerbaum, der sich und seine Stute Gotha von 16 Fehlerpunkten im ersten Umlauf auf einen fehlerfreien zweiten Umlauf steigerte. „Wir haben vor dem zweiten Umlauf noch mal eine Tripplebarre auf dem Abreiteplatz gesprungen“, berichtet Bundestrainer Otto Becker. „Gotha ist mit ihren neun Jahren ein noch junges Pferd, der bei speziellen Anforderungen noch die Erfahrung fehlt. Als Ludger ritt, stand die Sonne sehr tief und konnte leicht irritieren.“ Becker war mit seinem Team dennoch zufrieden. Als Neuling im Team schlug sich Janne-Friederike Meyer sehr achtbar. Die 29-Jährige musste mit dem Holsteiner Cellagon Lambrasco vier Fehlerpunkte im ersten Umlauf verbuchen und handelte sich im zweiten Umlauf einen Zeitfehler ein. „Ich habe mich sehr gefreut, hier im Team reiten zu dürfen. Ich hatte unheimlich tolle Unterstützung innerhalb der Mannschaft und es ist toll, dass nun auch Nachwuchsreiter eine Chance bekommen. Es ist natürlich absolut aufregend, wenn man in die Soers einreitet, aber am Ende muss man sich auf sich und sein Pferd konzentrieren und wenn es dann klappt, ist die Freude noch größer“, so Meyer. Siebenmal war die in Schleswig-Holstein lebende Amazone bereits in Nationenpreisen für Deutschland am Start – in Aachen feierte sie jedoch Premiere. Marcus Ehning, im ersten Umlauf fehlerfrei, musste im zweiten Umlauf gar nicht mehr antreten. „Wir wollten vor diesem Publikum natürlich sehr gerne gewinnen, aber leider hat es nicht ganz gereicht“, so der 36-Jährige. Mit vier Fehlerpunkten endete die Bilanz von Marco Kutscher, der den Holsteiner Carthago-Sohn Cash gesattelt hatte. „Insgesamt hätten sie sehr gerne gewonnen, aber wir freuen uns auch über Platz zwei“, zog Bundestrainer Otto Becker sein Fazit. Die USA landete mit zwölf Fehlerpunkten auf Rang drei. Im Team standen Lauren Hough und Quick Study, Candice King auf Skara Glen’s Davos, Nicole Simpson mit Tristan und Laura Kraut auf Cedric.

Noch keine Kommentare

Neuer Kommentar


(wird nicht veröffentlicht)

Bildcode

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen zum Programm und den Ergebnissen vom CHIO Aachen 2010 - Weltfest des Pferdesports.
Wenn es im Parcours schnell zur Sache gehen muss, dann steht sehr oft ein Mann ganz vorne. Der Franzose Roger-Yves Bost. Das musste Christian Ahlmann (GER) bereits im Eröffnungsspringen am Dienstag feststellen.
Als wäre es ein Kinderspiel wiederholte der Brasilianer Bernardo Alves seinen Sieg im Youngsters-Cup beim CHIO Aachen 2010, Weltfest des Pferdesports.
Die Zeit ihrer Konkurrenten war keine wirkliche Herausforderung für Beezie Madden. Die US-Amerikanerin ging als letzte Starterin in das Stechen um den Preis von Europa, das neun Reiter erreicht hatten.
Steve Guerdat seinen ersten Sieg in Aachen gefeiert. Auf Jalisca de Soler gewann der Schweizer den STAWAG-Preis, eine Springprüfung nach Fehler und Zeit.
Zum Start der Springprüfungen erklang heute die französische Nationalhymne. Im NetAachen-Preis, einer Springprüfung nach Fehlern und Zeit mit 85 Startern, war Roger Yves Bost wie so oft in Aachen der Schnellste.
Immer auf dem Laufenden mit unserem Reitsport-Newsletter.
JETZT EINTRAGEN!

Pferde Zeitschriften - Reitsport RSS Feed - Reitsport Nachrichten - CHIO Aachen - Bundeschampionat