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CHIO Aachen 2008

Das Weltfest des Pferdesports 2008 war längster CHIO seit mehr als 40 Jahren. Vom 27. Juni bis 6. Juli 2008 war man in der Aachener Soers wieder zu Gast bei Freunden.

Mit seinem Siegerpferd startete er schon bei den Olympischen Spielen in Athen, für Hongkong kommt der 13-Jährige jedoch nicht in Frage.
Ihr Sieg war ganz sicher alles andere als eine Überraschung. Nach dem Grand Prix am Donnerstag gewann Isabell Werth (GER) heute Abend unter Flutlicht auf Warum nicht auch den Grand Prix Spècial der so genannten CDI-Tour.
Zum Auftakt der Dressuren hatte Edward Gal bereits im Prix St. Georges mit dem achtjährigen Hengst Moorlands Totilas überzeugt, nun ließ der Niederländer in der Intermédiaire I um den WOTAX-Preis Sieg Nummer zwei folgen.
Bettina Hoy erlebte einen bösen Absturz in der Zwischenwertung des Vielseitigkeitswettbewerbs beim Weltfest des Pferdesports. Nach der Teilprüfung Dressur am Morgen hatte die Team-Weltmeisterin das Feld auf dem 17-jährigen Ringwood Cockatoo klar angeführt.
Rasanz und Aktion ist beim Jump & Drive - stets gesichert. Wenn die Reiter erst den Parcours springen, dann zum bereitstehenden Vierspänner rennen und darauf durch das Hauptstadion preschen, sind die Zuschauer stets voll dabei.
Im Stechen ließ Christina Liebherr dann am Freitag ihre männliche Konkurrenz hinter sich. Die Schweizerin gewann auf No Mercy den Preis von Nordrhein-Westfalen vor Marcus Ehning und dem Norweger Tony André Hansen.
Sie setzte voll auf Risiko und flog mit ihrem 13-jährigen Wallach L.B. No Mercy geradezu durch den Parcours. Mit 44.05 Sekunden entschied Christina Liebherr den RWE Preis von Nordrhein-Westfalen für sich.
Mit ihrem 17-jährigen Schimmel Ringwood Cockatoo liegt Bettina Hoy im DHL-Preis, Teilbereich Dressur, vorne. Die in England lebende Reiterin erzielte 38 Punkte und setzte sich damit vor den Franzosen Nicolas Touzaint auf Joker d'Helby (38.9) und die Belgierin Karin Donckers auf Gazelle de la Brasserie CH (39.6).
Marco Stevens siegte mit seinem selbstgezogenen Wallach Numero Uno in fehlerfreien 75.09 Sekunden und entschied damit zum zweiten Mal den Sparkassen-Youngsters-Cup für sich.
Und wieder konnten sich die US-Amerikaner freuen. Beim CHIO Aachenging der Sieg beim Vierspänner-Hindernisfahren an Tucker Johnson. Mit 1.790 Punkten und 201,61 Sekunden beendete der in Florida lebende Geschäftsmann die Prüfung.
Spannung lag in der Luft des dicht gefüllten Hauptstadions in Aachener Soersbeim Weltfest der Pferdesports. Der Sieg im Samsung Super League Mercedes-Benz-Nationenpreises war jedoch schon klar, bevor die letzte deutsche Starterin einreiten sollte.
Zum nunmehr 26. Mal gewann Deutschland beim CHIO Aachen, den Lambertz Nationenpreis in der Dressur. Gefolgt von den Niederlanden und Dänemark. Rang vier ging an Schweden.
Aller guten Dinge sind drei - doch es darf getrost bezweifelt werden, dass es dabei in diesem Jahr bleibt. Roger-Yves Bost hat ganz sicher die richtigen Hosen vor seiner Reise nach Aachen eingepackt.
Der erste Sieg in der Disziplin Fahren ging nach Amerika. Der 33-jährige Chester Weber siegte mit seinem Vierspänner im TIME-SHUTTLE-Preis vor dem Niederländer Isbrand Chardon und Tucker Johnson aus den USA.
Fröhlich strahlend galoppierte Ingrid Klimke ihre Ehrenrunde beim CHIO Aachen. Ihr Vielseitigkeitspferd FRH Butts Abraxxas wurde von den Lesern der Fachzeitschrift Reiter Revue International zum Pferd des Jahres 2007 gewählt.
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