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CHIO Aachen 2008: Isabell Werth siegt im CDI Grand Prix

Auf den seit Jahren berühmten Zweikampf zwischen den Favoritinnen Isabell Werth und Anky van Grunsven mussten die Zuschauer beim Weltfest des Pferdsports auch im CDI nicht verzichten.

Isabell Werth & Warum Nicht FRH - 1st place CDI Grand Prix, CHIO Aachen 2008Der Sieg ging mit 75.04 Prozent im HAVENS Pferdefutter-Preis, Grand Prix CDI, an die Deutsche Isabell Werth. "Hannes, wie wir Warum Nicht nennen, hat toll mit gemacht, wir hatten nur einen Rumpler in der Pirouette, sonst war ich sehr zufrieden. Da wollte er etwas zu früh rein", berichtete die 38-Jährige, die mit dem Hannoveraner Weltmeyer-Sohn derzeit auf Rang drei der FEI-Weltrangliste liegt. Die Niederländerin Anky van Grunsven musste sich auf dem elfjährigen Rapphengst IPS Painted Black mit Rang drei (71.042 Prozent) zufrieden geben.

18 Starter aus sechs Nationen gingen bei leichtem Regen an den Start. Höchst zufrieden über ihren zweiten Platz war Monica Theodorescu, die mit dem zehnjährigen Welt Hit IO-Sohn Whisper auf den zweiten Platz gelangte. Ein kleiner Stolperer im starken Trab kostete Punkte in der von vielen Höhepunkten gekennzeichneten Vorstellung. Im starken Schritt erhielt das Paar sogar dreimal die 9.0. In der Endabrechnung kam die im westfälischen Sassenberg lebende Reiterin auf 71.917 Prozent.

  
Die am weitesten entfernte Nation repräsentierte der Japaner Hiroshi Hoketsu, der mit der elfjährigen hannoverschen Wolkenstein II-Tochter Whisper 70.375 Prozent erzielte. Eine weite Anreise hatte der 67-Jährige allerdings nicht: Er trainiert bei Antonie de Ridder auf Gut Rossheide, nur wenige Kilometer von der Soers entfernt. Er landete auf Rang fünf. Dazwischen schob sich der lange Zeit in Führung liegende Däne Andreas Helgstrand mit seinem Oldenburger Hengst Blue Hors Don Schufro. "Mit meinem Pferd war ich sehr zufrieden, mit der Bewertung allerdings nicht. Da war ich etwas enttäuscht, ich hatte mit mehr Punkten gerechnet", so der zweifache Familienvater, der 70.833 Prozent erhielt. "In die Quarantäne für die olympischen Spiele werde ich sowohl Don Schufro wie auch Gredstedgards Casmir mitnehmen. Dann entscheiden wir, wer nach Hong Kong geht", erzählt der 30-Jährige. "Mein persönlicher Favorit wäre jedoch Don Schufro, da er über mehr Erfahrung verfügt. Casmir ist erst neun und braucht noch ein, zwei Jahre."

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