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CHIO Aachen 2008: Satchmo siegt im Deutsche Bank Preis

Ihre Leistung wird schon fast unheimlich. Isabell Werth blieb beim CHIO Aachen 2008, ungeschlagen und siegte auch im Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen in der Grand Prix Kür auf Satchmo.

Isabell Werth & Satchmo - 1st place Grand Prix Kür CDIO Tour, CHIO Aachen 2008Mit 80.15 Prozent konnte sie trotz einiger Fehler in der Wechseltour und der Traversale die Prüfung für sich entscheiden. Damit hatte sie den Großen Preis von Aachen insgesamt zum zehnten Mal gewonnen. "Ich hatte ein sehr schönes Gefühl, die Musik berührt und emotionalisiert mich immer wieder. Wir haben sie seit dem vergangenen Jahr noch einmal verändert, da viele Kritik äußerten, es sei zu viel Gesang drin. Ursprünglich sind es Vangelis-Klänge, aber jetzt wurde es insgesamt neu komponiert. Jetzt ist die Stimme mehr wie ein Instrument", so Isabell Werth. "Ich hoffe, dass wir unsere Form auch bei den Olympischen Spielen erreichen können, denn jetzt bekommt Satchmo erst einmal Pause und wird dann wieder aufgebaut."
Dennoch musste Werth ergänzen: "Ohne Frage müssen und können wir noch einige Stellen verbessern ebenso wie die anderen Reiter." Denn für die weiteren Deutschen lief es nicht optimal: Nadine Capellmann gelangte mit Elvis VA und 73.05 Prozent auf den siebten Platz und Heike Kemmer wurde auf Bonaparte mit 70.5 Prozent nur elfte.

  
Als "Shooting Star Aachens" angekündigt, hielt die Niederländerin Adelinde Cornelissen dem Druck stand und ritt sich mit 77.5 Prozent auf den zweiten Platz. "Sich hier hinter Isabell Werth zu platzieren, ist glaube ich keine Schande", lachte die 28-Jährige Englisch-Lehrerin. "Parzival ging super hier, total konzentriert und unser Ritt war für mich sehr emotional." Sie ist als Reservereiter für die Olympischen Spiele benannt. "Leider liefen die beiden Qualifikationen in den Niederlanden für uns nicht so gut, da Parzival dort sehr guckig war. Aachen scheint ihm aber sehr zu liegen, und ich denke, ich werde hierhin gerne zurückkehren." Cornelissen reitet erst seit eineinhalb Jahren auf Grand-Prix-Niveau, ihre Kür aus Rock n' Roll-Klängen hat sie erst viermal präsentiert. "Sie ist noch nicht zu schwierig gestaltet, aber das werden wir kontinuierlich steigern." Rang drei ging mit 77.35 Prozent an die Schweizerin Silvia Iklé auf dem 14-jährigen Salieri CH. "Mein Pferd hat sich frisch gezeigt, die Tango-Musik unterstreicht seine Leichtigkeit, und wir mussten keine groben Fehler verzeichnen." Wehmut, dass sie sich gegen die Olympischen Spiele entschieden hat, empfand sie nicht. "Diese Entscheidung hatte ich mir nicht leicht gemacht, habe sie aber sehr bewusst getroffen und empfinde sie weiterhin als richtig."

Auf Rang sechs gelangte der Däne Andreas Helgstrand auf dem neunjährigen Continue-Sohn Gredstedgards Casmir. "Er war schon auf dem Abreiteplatz viel besser. Es ist ein schönes Gefühl, einzureiten, wenn man weiß, dass das Pferd läuft. Casmir hat sich hier immer wieder gesteigert und eine gute Leistung gezeigt", so der für die Olympischen Spiele nominierte Reiter. "Wir werden nach Hongkong mit einem Team aus jungen Pferden reisen", berichtete Nationaltrainer Rudolf Zeilinger. "Ich denke, das wird uns bei den Wetterbedingungen zu Gute kommen. Wahrscheinlich werden die Pferde sowieso weniger Probleme mit dem Klima haben als die Reiter." Hinter Helgstrand platzierte sich der Schwede Jan Brink. "Briar hatte hier leider immer wieder einige Fehler, das war ärgerlich. Aber er ist motiviert und gesund, das ist das Wichtigste. Wie sagt man so schön? Wenn die Generalprobe misslingt, klappt das Hauptereignis. Und das ist für uns natürlich Hongkong", so Brink. In engster Verwandtschaft zu seinem Olympiapferd hat er den Nachwuchs im Stall: Briars Sohn Biggles (10) hat schon Grand Prix gewonnen, und Vollbruder Okeanos (9) ist kurz vor der Grand Prix Reife.

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Hier finden Sie alle Informationen zum Programm und den Ergebnissen vom CHIO Aachen 2008.
Mit 78.64 Prozent setzte sie sich deutlich an die Spitze. Angekündigt wurde sie als Reiterin, die 25 Medaillen, davon 20 goldene, erritten hat.
Zum nunmehr 26. Mal gewann Deutschland beim CHIO Aachen, den Lambertz Nationenpreis in der Dressur. Gefolgt von den Niederlanden und Dänemark. Rang vier ging an Schweden.
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