www.reiterpost.de
NEWS
CHIO Aachen
Weltfest der Pferdesports 2008 0491
Dressur Grand Prix Kuer CDIO Tour 0899
CHIO Aachen 2008: Satchmo siegt im Deutsche Bank Preis
Ihre Leistung wird schon fast unheimlich. Isabell Werth blieb beim CHIO Aachen 2008, ungeschlagen und siegte auch im Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen in der Grand Prix Kür auf Satchmo.
Mit 80.15 Prozent konnte sie trotz einiger Fehler in der Wechseltour und der Traversale die Prüfung für sich entscheiden. Damit hatte sie den Großen Preis von Aachen insgesamt zum zehnten Mal gewonnen. "Ich hatte ein sehr schönes Gefühl, die Musik berührt und emotionalisiert mich immer wieder. Wir haben sie seit dem vergangenen Jahr noch einmal verändert, da viele Kritik äußerten, es sei zu viel Gesang drin. Ursprünglich sind es Vangelis-Klänge, aber jetzt wurde es insgesamt neu komponiert. Jetzt ist die Stimme mehr wie ein Instrument", so Isabell Werth. "Ich hoffe, dass wir unsere Form auch bei den Olympischen Spielen erreichen können, denn jetzt bekommt Satchmo erst einmal Pause und wird dann wieder aufgebaut."Dennoch musste Werth ergänzen: "Ohne Frage müssen und können wir noch einige Stellen verbessern ebenso wie die anderen Reiter." Denn für die weiteren Deutschen lief es nicht optimal: Nadine Capellmann gelangte mit Elvis VA und 73.05 Prozent auf den siebten Platz und Heike Kemmer wurde auf Bonaparte mit 70.5 Prozent nur elfte.
Auf Rang sechs gelangte der Däne Andreas Helgstrand auf dem neunjährigen Continue-Sohn Gredstedgards Casmir. "Er war schon auf dem Abreiteplatz viel besser. Es ist ein schönes Gefühl, einzureiten, wenn man weiß, dass das Pferd läuft. Casmir hat sich hier immer wieder gesteigert und eine gute Leistung gezeigt", so der für die Olympischen Spiele nominierte Reiter. "Wir werden nach Hongkong mit einem Team aus jungen Pferden reisen", berichtete Nationaltrainer Rudolf Zeilinger. "Ich denke, das wird uns bei den Wetterbedingungen zu Gute kommen. Wahrscheinlich werden die Pferde sowieso weniger Probleme mit dem Klima haben als die Reiter." Hinter Helgstrand platzierte sich der Schwede Jan Brink. "Briar hatte hier leider immer wieder einige Fehler, das war ärgerlich. Aber er ist motiviert und gesund, das ist das Wichtigste. Wie sagt man so schön? Wenn die Generalprobe misslingt, klappt das Hauptereignis. Und das ist für uns natürlich Hongkong", so Brink. In engster Verwandtschaft zu seinem Olympiapferd hat er den Nachwuchs im Stall: Briars Sohn Biggles (10) hat schon Grand Prix gewonnen, und Vollbruder Okeanos (9) ist kurz vor der Grand Prix Reife.
Noch keine Kommentare





