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CHIO Aachen 2008: Werth gewinnt auch CDIO-Special

Mit 78.64 Prozent setzte sie sich deutlich an die Spitze. Angekündigt wurde sie als Reiterin, die 25 Medaillen, davon 20 goldene, erritten hat.

Isabell Werth - 1st place Grand Prix Special CDIO, CHIO Aachen 2008Rang zwei ging erneut an die Niederländerin Adelinde Cornelissen, die mit dem Jazz-Sohn Parzival eine starke Runde mit 75.2 Prozent ablieferte. Die studierte Anglistin wird von Anky van Grunsvens Ehemann Sjef Janssen trainiert. Platz drei ging an die Deutsche Nadine Capellmann, die für ihre Runde mit Elvis VA 72.24 Prozent erzielt. "Die Galopptour fand ich besser als im Grand Prix, leider waren die Traversalen teilweise nicht gut und auch in der ersten Piaffe hatten wir anfangs Unstimmigkeiten. Insgesamt aber eine Runde, mit der ich zufrieden bin. Nur konnte ich nicht ganz verstehen, warum ich von einem Richter nur 69 Prozent erhalten habe", berichtete die Würselenerin.

  
Hinter der Schweizerin Silvia Iklé auf dem 14-jährigen Salieri CH und der Finnin Kyra Kyrklund auf dem 13-jährigen Max platzierte sich Heike Kemmer mit Bonaparte. "Ich habe beim Abreiten den Sattelgurt ein halbes Loch enger als normal geschnallt, weil Bonny etwas abgenommen hat. Aber ich glaube, das war etwas zu viel und hat ihn gestört. Dennoch ging er sehr gut, bei den Einerwechseln habe ich leider zu doll getrieben und auch beim Angaloppieren kam ich zu stark mit dem Schenkel", charakterisierte sie ihre beiden Fehler. "Das waren ärgerliche technische Sachen, die uns Punkte gekostet haben." Deutlich zufriedener als im Grand Prix war Matthias Alexander Rath. "Sterntaler war deutlich besser drauf, galoppierte viel besser und die ersten Piaffen waren gut. In der letzten wurde es wieder etwas brenzlig, doch wir haben beschlossen, bevor er wieder umdreht, reite ich aus der Piaffe heraus. Ich denke, das ist der bessere Weg zur Lösung", so der BWL-Student. "Insgesamt macht es Riesenspaß, hier ins Stadion zu reiten, die Stimmung ist einfach toll."

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Hier finden Sie alle Informationen zum Programm und den Ergebnissen vom CHIO Aachen 2008.
Zum nunmehr 26. Mal gewann Deutschland beim CHIO Aachen, den Lambertz Nationenpreis in der Dressur. Gefolgt von den Niederlanden und Dänemark. Rang vier ging an Schweden.
Jubelnd ritt Heike Kemmer (GER) aus dem Viereck, begleitet vom tosenden Beifall der Zuschauer. Nach dem ersten Teil des Grand Prix der CDIO-Tour, führt die Team-Weltmeisterin auf dem 15-jährigen Bonaparte das Zwischenklassement mit 72,250 deutlich an.
Ihr Sieg war ganz sicher alles andere als eine Überraschung. Nach dem Grand Prix am Donnerstag gewann Isabell Werth (GER) heute Abend unter Flutlicht auf Warum nicht auch den Grand Prix Spècial der so genannten CDI-Tour.
Auf den seit Jahren berühmten Zweikampf zwischen den Favoritinnen Isabell Werth und Anky van Grunsven mussten die Zuschauer beim Weltfest des Pferdsports auch im CDI nicht verzichten.
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