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CHIO Aachen 2008: Koos de Ronde siegt beim Hindernisfahren

Ganz knapp verpasste Michael Brauchle (GER) seinen zweiten Sieg bei seiner ersten CHIO-Teilnahme - und das mit 18 Jahren.

Koos de Ronde - 1st place Preis der Coca-Cola Erfrischungsgetränke Rheinland GmbH, CHIO Aachen 2008Doch im Stechen um den Preis der Coca-Cola Erfrischungsgetränke Rheinland GmbH, dem Hindernisfahren für Vierspänner mit einmaligem Stechen, unterlief dem Baden-Württemberger ein Fehler. So musste Brauchle, der gestern die Geländekonkurrenz um den Wohnwelt Pallen Marathon gewonnen hatte, sich diesmal mit Rang 2 hinter Koos de Ronde zufrieden geben. Der Niederländer war als Einziger der drei Teilnehmer am Stechen in 77,03 Sekunden auch in diesem ebenfalls fehlerfrei geblieben. Rang drei belegte der Schweizer Daniel Würgler, der sechs Fehlerpunkte in 82,92 Sekunden verbuchte.

  
Michael Brauchle hatte zuvor schon die Weltspitze beim Wohnwelt Pallen Marathon hinter sich gelassen. Mit seinen 18 Jahren zählt er zur Perspektivgruppe Fahren. "Er hat im Gelände eine irre Fahrt hingelegt. Er hat Talent, fährt einfach drauf los, muss jedoch noch lernen. Ganz leicht ist er nicht zu führen. Michael Freund und ich müssen als Trainer noch oft auf ihn einreden", so Fahr-Bundestrainer Ewald Meier. Brauchle kommt aus dem baden-württembergischen Lauchheim-Hülen und war 2007 deutscher Vizemeister. Koos de Ronde, der aus Zwartewaal in der Nähe von Rotterdam stammt, hatte im vergangenen Jahr beim CHIO Aachen schon den Wohnwelt Pallen Marathon gewonnen. Der 31-Jährige, der bei der WM 2004 im ungarischen Kecskemét mit dem niederländischen Team Silber sowie 2006 bei den Weltreiterspielen in Aachen Bronze gewann, hat sein Erfolgs-Gespann von dem Australier Boyd Exell übernommen.
Als bester Starter war der Niederländer Ijsbrand Chardon in den Preis der Coca-Cola Erfrischungsgetränke Rheinland GmbH eingezogen. Nun wurde es Rang sechs im Hindernisfahren. Der 47-Jährige hat bisher bereits eine ganze Galerie an Titeln erzielt: 20-facher Niederländischer Meister, dreimaliger Weltmeister und insgesamt neunfacher Teilnehmer an Weltmeisterschaften - das muss ihm erstmal jemand nach machen. Der vierfache Familienvater lebt im niederländischen AC den Hoorn.

Chester Weber, der Amerikaner aus Florida, fiel auf den 15. Rang ab. Der 33-Jährige hatte sieben Mal an Weltmeisterschaften teilgenommen und zählte 2002 zum Silberteam der Weltmeisterschaften in Jerez der la Frontera. Sein Landsmann Tucker Johnson kommt ebenfalls aus Florida und hat acht Mal die Farben der Vereinigten Staaten Amerikas auf Weltmeisterschaften vertreten. 1993 gewann er mit dem Team Gold. Der dreifache Familienvater besitzt den Pilotenschein und fliegt wann immer er die Zeit dazu hat mit seinem Learjet. "Zur Entspannung", wie er sagt.

Aus Ungarn stammt der an sechster Stelle platzierte Zoltán Lázár. Der 35-Jährige war früher Springreiter, "sattelte" erst 1990 um auf den Kutschbock. Sieben Mal startete der Firmendirektor auf Weltmeisterschaften und ist überall einen Blickpunkt mit seinen Lipizzanern. 1997 wurde er Weltmeister in Riesenbeck.

Aus deutscher Sicht zweitbester Starter war Christoph Sandmann, der auf den vierten Rang fuhr.

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