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CHIO Aachen
Weltfest der Pferdesports 2008 0491
Springen Preis des Dubai Equestrian Club 0892
CHIO Aachen 2008: Beezie Madden siegt im Preis des Dubai Equestrian Club
Das besondere Reglement beim Preis des Dubai Equestrian Club, Best of Champions machte es möglich. Die Neuauflage des Stechens der FEI Weltreiterspiele Aachen 2006.
Bei der Prüfung mit Pferdewechsel treten beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, jeweils der amtierende Weltmeister, die Gewinnerin des ROLEX Grand Prix des Vorjahres, die Europameisterin sowie der Olympiasieger gegeneinander an. Also Jos Lansink (Belgien), Beezie Madden (USA), Meredith Michaels Beerbaum (Thedinghausen) und Rodrigo Pessoa (Brasilien). Lediglich Pessoa schaffte nicht den Einzug ins Stechen - damit war das WM-Finale wieder komplett.Der Sieg ging schließlich an die US-Amerikanerin Beezie Madden, der damit die "Revanche" gelang. 2006 war sie am letzten Hindernis gescheitert und musste Lansink den WM-Titel überlassen. Sie ritt heute die KWPN-Stute Prima. "Prima ist eine sehr vorsichtige Stute, sie hat noch nicht so viel Erfahrung über 1.50 Meter, aber macht immer toll mit. Hier hat sie eine tolle Leistung gezeigt", freute sich Beezie Madden, die bei der WM Einzel-Silber mit Authentic gewonnen hatte. Die Kigali-Nimmerdor-Tochter ist erst neun Jahre alt. "Da sie viel Blut hat, war ich mir sicher, dass sie die vielen Runden ohne Probleme gehen kann. Alle Pferde waren sehr angenehm zu reiten, doch wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich meine Stute nehmen." Insgesamt gab es 15 von 16 möglichen Nullrunden.
Ob Lansink Rodrigo Pessoa den Schimmelwallach Cazino, mit dem der Brasilianer in der Prüfung mit Pferdewechsel antrat, zu günstig verkauft hatte, verriet er nicht. Fakt ist jedoch, dass Pessoa mit dem Wallach ein sehr talentiertes, erst achtjähriges Pferd unter dem Sattel hat, wenn es auch nicht ins Stechen einziehen konnte. "Vor ihm hatte ich den meisten Respekt, weil er noch sehr grün ist", sagte Beezie Madden. Cazino war das einzige Pferd, das einen Fehler verbuchen musste - übrigens unter dem Sattel seines Reiters Rodrigo Pessoa.
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