Statements nach dem Großen Dressurpreis von Aachen
Isabell Werth hat auf Satchmo in überzeugender Manier den Deutsche Bank Preis, den Großen Dressurpreis von Aachen, beim CHIO Aachen 2007 gewonnen.
Isabell Werth hat auf Satchmo in überzeugender Manier den Deutsche Bank Preis, den Großen Dressurpreis von Aachen, beim CHIO Aachen 2007 mit 82.35 Prozent gewonnen. Am Ende lag sie vor der Niederländerin Anky van Grunsven auf Keltec Salinero (81.45) und dem Schweden Jan Brink auf Briar 899 (77.55). In der Pressekonferenz waren alle drei bestens gelaunt.
Frage: Glückwunsch Frau Werth, dass war doch eine perfekte Woche für Sie mit den Siegen in den wichtigsten Prüfungen und jetzt auch noch im Deutsche Bank Preis?
Isabell Werth: Ja, die vergangenen Tage waren unglaublich, wenn auch sehr anstrengend. Ich hatte den berühmten Tunnelblick und habe mich nur auf die Pferde konzentriert. Und ich bin sowohl auf Satchmo als auch auf Hannes sehr stolz. Ich bin einfach nur glücklich.
Frage: Unglaublich schwierig schien heute auch ihre Kür zu sein.
Isabell Werth: Es ist schon ein schmaler Grad, damit alles passt, man sich nicht in den Schwierigkeiten verzettelt und quasi nicht mehr zum Reiten kommt. Außer bei kleineren Missverständnissen bei den Zickzacktraversalen hat aber alles gestimmt. Es gibt halt so Tage, da läuft es einfach. Und bei der Musik von Vangelis habe ich - als ich sie das erste Mal hörte - eine Gänsehaut bekommen. Um sie herum habe ich schließlich die Kür gestaltet. Der Titel "March with me" ist natürlich sehr passend, wenn man bedenkt, wie viel ich mit Satchmo in den vergangenen Jahren erlebt habe. Ich wollte in die neue Kürmusik, in der Montserrat Caballe Elemente von Vangelis singt, Emotionen hinein bringen. Das scheint voll gelungen zu sein Jetzt muss ich erst einmal alles sacken lassen.
Frage: Frau Grunsven, warum hat es bei Ihnen heute nicht zum Sieg gereicht?
Anky van Grunsven: Ich war sehr zufrieden mit Salinero, aber es gab in den vergangenen Tagen zu viele Kleinigkeiten, die bei uns nicht gestimmt haben. Es war erst mein drittes Turnier nach der Babypause und da muss man natürlich seinen Rhythmus finden. Ich sehe das ganz realistisch. Aber eigentlich bin ich glücklich: Ich habe schöne Kinder und schöne Pferde (lacht).
Jan Brink: Auch ich bin mit Platz 3 sehr zufrieden. Aachen ist immer ein schwerer Wettbewerb, und heute war unser bester Tag. Alles passte sehr gut zur Musik, war schön flüssig, und Briar fühlte sich frisch und motiviert an.

