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Isabell Werth siegt mit Warum Nicht im HAVENS Preis

Deutschland hat seinen ersten Sieg in einer Dressurprüfung beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2007, errungen.

Isabell Werth auf Warum Nicht FRH / Bild CHIO AachenDeutschland hat seinen ersten Sieg in einer Dressurprüfung beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2007, errungen: Isabell Werth gewann im HAVENS Pferdefutter-Preis, Grand Prix CDI, auf dem elfjährigen Hannoveraner Warum Nicht mit 74.042 Prozent. "Ich war gespannt, wie er im Viereck reagieren würde, denn Wind und Regen können die Pferde schon mal nervig machen. Warum Nicht war zwar etwas guckig, aber gut kontrollierbar und ich war sehr zufrieden", erzählte die Rheinbergerin nach ihrem Start. Der zweite Platz ging mit 71.25 Prozent an die Niederländerin Anky van Grunsven, die den zehnjährigen Hengst IPS Painted Black vorstellte. "Ich war eigentlich zufrieden, die erste Piaffe und Pirouette waren allerdings nicht so schön. Das liegt wohl daran, dass er nicht so viel Erfahrung hat, denn bedingt durch meine Schwangerschaft ist er in noch nicht so vielen Grand Prix-Prüfungen gestartet", berichtete die Kür-Weltmeisterin von 2006. Ihr Rappe aus niederländischer Zucht stammt ab von dem Trakehnerhengst Gribaldi, der mit Edward Gal 2006 niederländischer Vize-Champion der Dressur war.

%werbung%Rang drei ging an Hubertus Schmidt/GER mit dem Oldenburger Don Primero-Sohn Dow Jones. Das Paar erzielte 70.75 Prozent. "Ich reite dieses Pferd seit eineinhalb Jahren. Er steht im japanischen Besitz und seine Reiterin möchte noch versuchen, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren", berichtete der Westfale aus Borchen-Etteln. Auf den vierten Platz gelangte die auf dem Gestüt Grönwohldhof vor den Toren Hamburgs mit Karin Rehbein trainierende Australierin Christy Oatley. Sie erzielte mit dem zwölfjährigen gekörten Hengst Quando Quando - ihr Weltmeisterschaftspferd von 2006 - 68.867 Prozent.

Auf dieser Seite finden Sie die Ergebnisse des CHIO Aachen 2007 in allen Disziplinen übersichtlich zusammengestellt.
"Petrus war leider nicht auf unserer Seite. Aber trotz der äußeren Umstände war ich zufrieden, ich hatte ein sehr harmonisches Gefühl und Donatha hat super mit gemacht", äußerte sich Ellen Schulten-Baumer nach der Prüfung.
Im freien Training am Montag machte der starke Augustin noch viel Rambazamba im Viereck. Heute präsentierte er sich wieder von seiner besten Seite und Victoria Max-Theurer konnte nur noch strahlen.
Damit wird es in der Kür wohl zum direkten Aufeinandertreffen der beiden 2006-er Weltmeister, Anky van Grunsven und Isabell Werth kommen.
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