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Statements vom WARSTEINER-Preis

Natürlich waren die Wetterbedingungen nicht ideal, aber der Boden war absolut genial. Ich denke, in keinem anderen Stadion der Welt hätte man bei diesem Regen überhaupt starten können.

Meredith Michael-Beerbaum, Holger Wulschner / Bild CHIO AachenZu den ersten Gratulanten im strömenden Regen zählte Bundestrainer Kurt Gravemeier: Holger Wulschner aus Rostock hat den WARSTEINER-Preis, Preis von Europa, beim CHIO Aachen 2007 gewonnen. Er siegte mit seinem Holsteiner Clausen im Stechen fehlerfrei in 53.63 Sekunden. Zweite wurde die in Deutschland lebende Irin Jessica Kürten auf Quibell (54.78), Platz 3 sicherte sich Meredith Michaels-Beerbaum aus Thedinghausen mit Le Mans (54.98).

Frage: Herzlichen Glückwunsch, Herr Wulschner. Ist das heute Ihr größter Erfolg überhaupt?

Holger Wulschner: Ich bin von meinem Pferd in letzter Zeit geradezu verwöhnt worden, wir haben schon im vergangenen Jahr drei Große Preise gewonnen. Doch dieser Sieg, zumal in Aachen, vor dieser Kulisse, ist eine Genugtuung. Denn Clausens Besitzer hat mir in den vergangenen drei Jahren viel Zeit gegeben, um ohne Druck konzentriert mit dem Pferd arbeiten können. Er ist das beste, das ich je hatte.

Frage: Das letzte Risiko sind Sie im Stechen aber nicht eingegangen, ihr Ritt wirkte gleichmäßiger als der der Konkurrenz?

Wulschner: Es lief einfach gut, das habe ich die ganze Zeit gespürt. Und so wollte ich zum Schluss nicht alles riskieren.

Frage: Wie schwer war es heute, bei den regnerischen Bedingungen in den Parcours zu gehen?

Wulschner: Natürlich waren die Wetterbedingungen nicht ideal, aber der Boden war absolut genial. Ich denke, in keinem anderen Stadion der Welt hätte man bei diesem Regen überhaupt starten können.

Frage: Bundestrainer Kurt Gravemeier hat Sie nach dem Sieg euphorisch umarmt. Sehen Sie trotz der großen Konkurrenz langfristig einen Chance auf einem Platz im Team?

Wulschner: Wenn Clausen sich so weiterentwickelt, ist eine Chance natürlich da. Aber ich stelle momentan keine Ansprüche und Kurt Gravemeier hat sich in dieser Hinsicht nicht geäußert.

Frage: Frau Kürten, wie zufrieden sind Sie mit Platz 2?

Jessica Kürten: Ich bin unwahrscheinlich stolz auf meine Stute, sie ist hier über sich hinaus gewachsen. Sie ist sehr geräuschempfindlich und lässt sich eigentlich auch von Regen schnell beeinflussen.

Frage: Frau Michaels-Beerbaum, wie schwer war der Parcours heute aus Ihrer Sicht?

  
Meredith Michaels-Beerbaum: Sehr schwer, aber das war keine Überraschung. Der WARSTEINER-Preis ist immer einer der anspruchvollsten Prüfungen in Aachen. Heute mit einem Doppeloxer, mit einem Wasser bergauf und noch einigen weiteren Herausforderungen. Dazu kam dann noch der Regen. Wenn die Pferde Wasser auf die Nase oder Ohren bekommen, schütteln sie sich, sind für einige Augenblicke unkonzentriert. Aber damit muss man rechnen.

Auf dieser Seite finden Sie die Ergebnisse des CHIO Aachen 2007 in allen Disziplinen übersichtlich zusammengestellt.
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