Frank Ostholt vorne im DHL-Preis Vielseitigkeit
Der Start in der ersten Teilprüfung der Vielseitigkeit ist für das deutsche Team geglückt. Deutschland bestes Team vor Großbritannien und Schweden.
Der Start in der ersten Teilprüfung der Vielseitigkeit ist für das deutsche Team geglückt. Mit insgesamt 124,80 Strafpunkten lag die Mannschaft im DHL-Preis Vielseitigkeit - Teilprüfung Dressur beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2007, vor Großbritannien und Schweden vorne. Das deutsche Teammitglied Frank Ostholt (32), das mit seinem Mannschafts-Goldpferd der Weltmeisterschaft Aachen 2006, Air Jordan, antrat, lag in der Einzelwertung mit 35.80 Strafpunkten auf Platz eins. Andreas Dibowski/GER (41) erzielte mit seinem Olympiapferd von Athen, FRH Little Lemon, 44.20 Punkte gelangte
damit auf den zehnten Platz. Nur einen Platz hinter Dibowski liegt der aus Schleswig-Holstein stammende Zahnarzt Hinrich Romeike auf Marius Voigt-Logistik mit 44.8 Punkten. "Marius war hier ein bisschen guckig. Da es zudem noch sehr windig war, bin ich auf Nummer Sicherheit geritten", berichtete der 44-Jährige. Sein Teamkollege Peter Thomsen und dessen elfjähriger Fuchswallach The Ghost of Hamish landeten mit 52.70 Strafpunkten an 19. Stelle. "Ich hätte noch ein paar Minuten mehr zum Abreiten gebrauchen können, die Zeit war etwas kurz", so der 46-jährige Reiter aus Schleswig-Holstein, der als einer der ersten ins Viereck einreiten musste.
Die britischen Reiter Emily Baldwin mit Drivetime, Weltmeisterin Zara Phillips auf Toytown, Sharon Hunt mit Tankers Town und Francis Whittington auf Sir Percival III erhielten 133.10 Punkte vor den Schweden mit 142.90 Punkten. Zu ihrem Team zählen Linda Algotsson mit Stand By Me, Sara Algotsson und Robin des Bois, Viktoria Carlerbäck mit Ballys Geronimo und Anna Hilton auf Mr. Dalby. Insgesamt an zweiter Stelle lag die Schwedin Linda Algotsson mit dem 17-jährigen Stand By Me und 40.40 Strafpunkten vor dem Italiener Roberto Rotatori auf Della Malaspina Irham de Vaiges mit 40.69 Punkten.
Am heutigen Abend geht es für die Vielseitigkeitsreiter um 17.30 Uhr im Springstadion mit dem DHL-Preis, der Teilprüfung Springen, weiter. Morgen dann startet der DHL-Preis im Gelände um 9.30 Uhr. "Die Strecke ist eine sehr anspruchsvolle Drei-Sterne-Runde. Von der Ausstattung der Hindernisse und der Qualität des Bodens ist sie wie bei einem Championat ausgestattet. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu unterschätzen, die Reiter müssen hier sehr konzentriert reiten, damit die Pferde nicht mal an den Hindernissen vorbei laufen", beurteilte der deutsche Vielseitigkeits-Bundestrainer Hans Melzer die Geländestrecke. "Wir sind sehr froh, dass wir hier beim CHIO dabei sind und hoffen, dass das auch in Zukunft so bleibt."





