CHIO Aachen 2007 vor 40.000 Zuschauern feierlich eröffnet
100 Pferde führten als erstes Bild der Eröffnungsfeier beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2007, die fünf Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Fahren und Voltigieren vor.
Vom Führzügelpony bis zum Vierspänner, vom bewegungsstarken Dressurpferd bis zum rasanten Vielseitigkeits-Athleten: 100 Pferde führten als erstes Bild der Eröffnungsfeier beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2007 (3. - 8. Juli), die fünf Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Fahren und Voltigieren vor. "Neben den Weltreiterspielen ist der CHIO Aachen mit seinen fünf Disziplinen weltweit einmalig. Auf den Wunsch der Zuschauer und Aktiven haben wir die Vielseitigkeit und das Voltigieren ins Programm genommen", erklärte Klaus Pavel, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV), in seiner Willkommensrede. Er sprach auch die vielen weiteren Neuerungen des traditionsreichen Turniers an: So wird der Mercedes-Benz Nationenpreis der Springreiter erstmals am Donnerstagabend unter prickelnder Flutlichtatmosphäre ausgetragen. "Hier geht die Weltspitze an den Start, 253 Sportler mit 441 Pferden aus 22 Nationen", freute sich Pavel.
Höhepunkt des bunten Programms waren die Vorführungen des CHIO-Partnerlands Portugal. Weltweit wohl einmalig präsentierte das berittene Musikkorps der portugiesischen Nationalgarde mitreißende Rhythmen im Galopp. 20 Pferde gehörten dazu, neben 18 Schimmeln auch zwei Schecken, die Trommler auf ihrem Rücken trugen. Besondere Begeisterung lösten die Hengste des portugiesischen Staatsgestüts Alter Real aus - neben zwei Quadrillen forderten sie vor allem durch Lektionen über der Erde wie die dynamische Courbette den Applaus des Publikums heraus. Seit 1748 werden Lusitanos auf dem königlichen Gestüt gezüchtet. Sie wurden von Reitern der portugiesischen Schule für Reitkunst - Escola Portuguesa de Arte Equestre - ausgebildet und vorgestellt.
Nicht fehlen durfte natürlich der Einmarsch der 22 beim CHIO Aachen vertretenen Nationen. Aus der Seele aller Zuschauer sprach wohl Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden: "Lieber Petrus", begann er seine Bitte an den Wettergott, "das ist ein so schönes Turnier, lass die Sonne scheinen!"



