Französischer Sieg im accom-preis
Der Franzose Roger-Yves Bost gewinnt erste CHIO-Prüfung und Christian Ahlmann geht als bester Deutscher durchs Ziel
Lolita de la Loge heißt der erste vierbeinige Sieger beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2007. Im accom-Preis schlug die erst achtjährige Selle Français-Stute unter dem dreifachen WM-Teilnehmer Roger-Yves Bost die Konkurrenz mit 61.05 Sekunden. Der 41-Jährige verbuchte seinen bisher größten Championats-Erfolg bei den Olympischen Spielen in Atlanta, als er mit dem französischen Team auf den vierten Platz gelangte. Mit 61.58 Sekunden nur wenige Millisekunden langsamer war Christian Ahlmann auf der zehnjährigen Rheinländer-Stute Perry Lee, die von Pythagoras Z-Bariton abstammt. Ahlmann (32) brachte sich 2003 als Doppel-Europameister ins Gespräch und zählte mit dem Holsteiner Cöster zu den deutschen Bronze-Teams von den Olympischen Spielen in Athen und der WM in Aachen. Der dritte Preis ging an die in Hünxe lebende Irin Jessica Kürten. Die 37-jährige zweifache Olympiastarterin hatte den neunjährigen belgischen Hengst Castle Forbes Vivaldo van het Costersvel gesattelt. Mit dem Clinton-Randel Z-Sohn ritt sie in 63.40 Sekunden über die Ziellinie.
Einziges deutsches WM-Paar waren Marcus Ehning und die zehnjährige Stute Noltes Küchengirl, die sechs Fehlerpunkte verzeichnen mussten. Insgesamt nahmen am accom-Preis 16 deutsche Starter - acht davon mit zwei Pferden - teil. Premiere feierte der 2006-er Team-Europameister der Junioren, Christoph Brüse: Der 18-Jährige aus Bonn-Rodderberg ging das erste Mal in Aachen an den Start, dafür jedoch gleich mit zwei Pferden. "Aachen ist wie jedes Jahr wieder etwas Besonderes. Da es neben den deutschen Meisterschaften in Gera die einzige Sichtung für die Europameisterschaft ist, hat es einen besonderen Stellenwert für uns", erklärte Spring-Bundestrainer Kurt Gravemeier.


