WDM Finale 2010: Wunderhengst Totilas verzaubert alle
Der holländische Dressurstar, der zum ersten Mal auf der Olympia-Reitanlage München-Riem an den Start ging, war nicht nur von den Platzverhältnissen beeindruckt. Gal zeigte sich fasziniert von den knapp zehntausend Zuschauern.
„So eine Atmosphäre haben mein Pferd und ich noch nie erlebt, das war Wahnsinn“, fasste Edward Gal, die derzeitige Nummer eins der Weltrangliste der Dressurreiter, seine Eindrücke von Pferd International zusammen.
„Soviel Geld für sechs Minuten reiten habe ich noch nie erhalten“, kommentierte der Niederländer strahlend seinen Sieg im Finale der Exquis World Dressage Masters (WDM), der ihm immerhin zusätzlich zum Preisgeld von rund 16.000 Euro auch noch den Bonus von 25.000 Euro für den WDM-Gesamtsieg nach den Stationen in Cannes, Palm Beach und Hickstead einbrachte. „Sogar mein Hengst Moorlands Totilas, der normalerweise recht ruhig ist, hat angesichts dieser Zuschauermengen große Augen gekriegt“, so Gal, der momentan als der weltbeste Dressurspezialist gilt und dies in München auch eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. „Er hat uns alle verzaubert“, brachte es Dr. Erich Herrgen, Gesamtleiter der Pferd International auf den Punkt.
Die Plätze zwei und drei in diesem WDM-Finale belegten Gals Landsfrau Adeline Cornelissen mit Jerich Parzival, die im Moment auf Rang zwei in der Weltrangliste liegt, und Isabell Werth aus Rheinberg mit Warum Nicht.
Siegerin im B-Finale der Exquis World Dressage Masters (WDM), dem Grand Prix Special, wurde Susanne Lebek. Die 41-Jährige vom RV Bissingen ritt ihren braunen Hannoveraner Hengst Potomac schwungvoll zum Sieg. Im FRB-Dressurderby, einem St. Georges Special mit Pferdewechsel, setzte sich schließlich Olympiasiegerin Isabell Werth an die Spitze.
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