Global Champions Tour 2009: Premiere für Rio de Janeiro
Die Global Champions Tour geht in die Zielgerade. Vom 30. Juli bis zum 2. August wird erstmals in Rio de Janeiro um Punkte und Preisgeld in der hoch dotierten internationalen Springsport-Serie geritten.
Rio de Janeiro buhlte bereits im vergangenen Jahr heftig um die Gunst der GCT-Organisatoren. Alvaro Affonso Miranda de Neto, Mit-Initiator des Fünf-Sterne-Turniers in Sao Paulo, kennt die Gründe: ?Rio de Janeiro bewirbt sich um die Olympischen Spiele 2016, die Stadt ist also bereit für die Einbindung hochkarätiger Sportereignisse weitreichende Zugeständnisse zu machen.? Im Vorfeld der Bewerbung für Olympia 2012 war Rio de Janeiro wie Leipzig bereits im Vorfeld gescheitert, neben Madrid, Tokio und Chicago ist Rio vom IOC zur offiziellen Bewerberstadt erklärt worden. Die Entscheidung wer die Sommerspiele 2016 ausrichtet, fällt am 2. Oktober 2009 in Kopenhagen. Das Fünf-Sterne-Ereignis in Rio ist mit insgesamt 787.500 Euro Preisgeld dotiert, zusätzlich gibt es Sonder-Dotierungen für den besten Reiter (50.000 Euro) und den besten Pfleger (5.000), sowie den zweitbesten Reiter und Pfleger (25.000 + 2500 Euro) des Turniers.
Da trifft es sich gut, dass die Weltelite des Springsports am kommenden Wochenende für Medien- und Publikumsinteresse sorgt. Rio beherbergt die siebte von acht Etappen der Global Champions Tour vor dem Finale vom 11. bis 15. November 2009 in Doha/ Qatar. Mit dabei die Nummer eins der Springreiter-Weltrangliste, Marcus Ehning aus Borken mit Leconte und Nolte`s Küchengirl, EM-Reservist Marco Kutscher mit Cornet Obolensky und dem Siegerpferd des GCT-Auftaktes Arezzo dem Holsteiner Wallach Cash, sowie Daniel Deusser mit Aboyeur W und Ornella und Ulrich Kirchhoff mit Carino und Arva.
In die Global Champions Tour greift in Rio de Janeiro auch der kanadische Olympiasieger Eric Lamaze ein, Weltmeister Jos Lansink (Belgien) ist dabei, Mannschafts-Weltmeister Gerco Schröder (NED), die WM-Vierte Edwina Alexander (AUS) und die Sieger der beiden Etappen in Portugal und Monaco, Leopold van Asten (NED) und Richard Spooner (USA).

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