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CSIO Dublin 2010: Platz neun für deutsche Springreiter im Nationenpreis

Zum Abschluss der wichtigsten Nationenpreisserie der Welt, dem Meydan FEI Nationscup, hat es für die deutschen Springreiter im irischen Dublin nur für den neunten Platz gereicht.

  
Das Abschneiden bei der letzten der insgesamt acht Nationenpreisetappen blieb für Deutschland ohne Konsequenzen. Denn bereits vor dem Nationenpreis in Dublin stand fest, dass Deutschland auch in der nächsten Nationscup-Saison in der höchstdotierten internationalen Liga reitet.

Genauso wie der Klassenerhalt der Deutschen war klar, dass Frankreich, unabhängig von ihrem Abschneiden in Dublin, die Nationenpreisserie 2010 gewinnen würde. Bereits vor der letzten Etappe lagen die Franzosen uneinholbar in Führung. Spannend ging es allerdings auf den Abstiegsplätzen zu. Während Polen bereits als erster Absteiger fest stand und bei den letzten beiden Nationenpreisen in Hickstead und Dublin nicht mehr antrat, galt es noch drei weitere Absteiger für die "zweite Liga" zu ermitteln. Mit dem Sieg im Nationenpreis konnte sich die niederländische Equipe in letzter Sekunde auf den sechsten Platz retten, der den Klassenerhalt bedeutete. Abgestiegen sind neben Polen auch Spanien, Schweden und die Schweiz.

Unter der Leitung von Equipechef Sönke Sönksen (Versmold) trat die deutsche Equipe in der Besetzung Mario Stevens (Molbergen) mit Mac Kinley (acht Strafpunkte), Jörg Naeve (Ehlersdorf) mit Calado (8), Andreas Knippling (Hennef) mit Neolisto van het Mierenhof (12) und Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Leoville (13) an. Insgesamt erlaubten sich die deutschen Springreiter 28 Strafpunkte und verpassten damit die zweite Runde der besten acht Nationen. Der Sieg ging in Dublin an die Niederlande mit insgesamt vier Strafpunkten, gefolgt von Irland (20) und den USA (20), die sich den zweiten Platz teilten.

Gesamtwertung Meydan FEI Nationscup: 1. Frankreich (53,5 Punkte), 2. USA (44), 3. Großbritannien (42,5), 4. Irland (38), 5. Deutschland (35,5), 6. Niederlande (31), 7. Spanien (25,5), 8. Schweden (18), 9. Schweiz (16), 10. Polen (0).

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