CSIO St. Gallen 2010: Bestes Saisonresultat für deutsche Springreiter im Meydan FEI Nationscup
Die deutschen Springreiter haben beim internationalen Reitturnier in St. Gallen ihr bislang bestes Saisonresultat in der höchstdotierten Nationenpreisserie der Welt, dem Meydan FEI Nationscup, erzielt.
Wie bereits bei den vorhergegangenen Stationen in La Baule und Rom ging der Sieg an das Team aus Frankreich, das eine Siegprämie von 64.000 Euro kassierte. "Die Franzosen sind derzeit in einer außergewöhnlichen Form, aber auch wir können sehr zufrieden sein", zog Otto Becker eine positive Bilanz. "Natürlich hätten wir hier auch gerne gewonnen, dennoch haben wir uns gut präsentiert", so der Bundestrainer weiter. Dir Franzosen erlaubten sich insgesamt acht Strafpunkte, gefolgt von Deutschland (13) und Großbritannien (19).
Kutscher musste mit Cash in beiden Umläufen des Nationenpreises jeweils einen Abwurf hinnehmen. Carsten-Otto Nagel erlaubte sich im ersten Durchgang vier Strafpunkte, lieferte damit das Streichergebnis, blieb aber in der zweiten Runde fehlerfrei. Beerbaum kam mit seiner Stute Gotha auf insgesamt fünf Fehlerpunkte, wobei sich das Paar in Umlauf eins lediglich einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung leistete. Marcus Ehning musste nach einer fehlerfreien ersten Runde im zweiten Durchgang mit seinem Hengst Plot Blue nicht mehr antreten. Im Gegensatz zu den beiden vorhergegangenen Etappen in Frankreich und Italien, bei denen auch jüngere deutsche Reiter an den Start gingen, griff Becker in St. Gallen auf vier Championatskaderreiter zurück. "Das werden wir auch in der weiteren Saison beibehalten und punktuell jüngere Leute einbeziehen", sagte der Bundestrainer.
Die Zwischenwertung im Meydan FEI Nations Cup führt nach der dritten von acht Etappen Frankreich mit 30 Punkten klar vor Großbritannien (18,5) und Deutschland (16,5) an.
Noch keine Kommentare



