Piaff Förderpreis 2007: Matthias Alexander Rath gewinnt erneut
Schon 2006 überzeugte er die Richter im Finale des Piaff-Förderpreises – und auch bei der 23. Auflage des Pferdesport-Klassikers unter dem Hallendach war die Siegerschleife im Preis der Liselott Schindling Stiftung dem Kronberger Matthias Alexander Rath vorbehalten.
Im Finale am Freitagmorgen zeigten sich der Stiefsohn von Ann Kathrin Linsenhoff und sein 16-jähriger Oldenburger Wallach Renoir-Unicef – 2002 unter Linsenhoff Mannschafts-Weltmeister – dann jedoch punktgenau in Topform. 1.645 Punkte beziehungsweise 68,543 Prozent erhielt das Paar für seine Vorstellung in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Ein Resultat, das die Konkurrenz vor eine unlösbare Aufgabe stellte und für Renoir-Unicef zugleich den schönsten möglichen Abschied aus dem Sport bedeutete. „Wir hatten eigentlich schon vor einiger Zeit beschlossen, dass Stuttgart sein letztes Turnier sein sollte. Hier war er 2001 erstmals so richtig ins Rampenlicht getreten, als er den Lörke-Preis erhielt, und deshalb ist es für uns sehr schön, dass es hier auch zu Ende geht“, erklärte Vater Klaus-Martin Rath, der wie im Vorjahr mit dem Ehrenpreis für den Trainer des siegreichen Paares ausgezeichnet wurde. Dass damit nun ein weiterer in einer langen Reihe von Siegen die Erfolgsbilanz des Wallachs beschließt, bedeutet das Sahnehäubchen auf ein würdevolles Karriere-Ende. Noch keine Kommentare

