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Der Preis der Zukunft (FN) – eine lohnende Investition

Deutschland nimmt seit Jahrzehnten im internationalen Spitzensport eine herausragende Position ein. Kaum eine andere Nation feiert bei internationalen Championaten so beständig Erfolge wie es die deutschen Reiter tun!

Diese dauerhaften Bestleistungen der Athleten im Sattel sind nur deshalb möglich, weil in der Republik ein bewährtes und intensives System der Nachwuchsförderung existiert. Denn die jungen Reiter sind die Zukunftshoffnungen von morgen!
 
Aufgrund der großen Attraktivität deutscher Veranstaltungen für ausländische Reiter und der hohen Anzahl heimischer Top-Stars sind die Startplätze bei renommierten Reitsportveranstaltungen in Deutschland sehr begrenzt. Demzufolge haben Nachwuchsreiter nur selten die
Möglichkeit, sich auf diesen Veranstaltungen zu präsentieren. Um jedoch auch in Zukunft eine breite Spitze auf internationalem Top-Niveau zu gewährleisten, müssen junge Reiterinnen und Reiter frühzeitig an Rahmenbedingungen von internationalem Standard gewöhnt werden.
 
Reitsportlegende Hans Günter Winkler und das Deutsche Olympiade Komitee für Reiterei (DOKR) erkannten das Problem schon vor Jahren und riefen 1990 den Preis der Zukunft (FN) ins Leben, eine Förderserie, die speziell jungen Reitern vorbehalten ist, die so die Gelegenheit bekommen, bei internationalen Turnieren an den Start zu gehen. Dass das Konzept vom Preis der Zukunft (FN) greift, zeigte sich schnell:
Reiter wie Marcus Ehning und Markus Merschformann trugen sich in die Siegerlisten ein, um dann nur kurze Zeit später große Erfolge bei den Olympischen Spielen bzw. den Europameisterschaften der Senioren zu feiern.  
Mit Hilfe neuer Sponsoren kann das Projekt auch 2008 wieder stattfinden.


Das Konzept
 
Teilnehmerkreis

Nennberechtigt sind Reiterinnen und Reiter

- mit deutscher Staatsangehörigkeit
- bis 25 Jahre
- der LK 1 und 2 mit mindestens einem Sieg in der Klasse S im
genannten Anrechnungszeitraum
- die zu den besten 40 einer Rangliste (nach
Ranglistenpunkten) gehören
 
Startberechtigt sind Reiterinnen und Reiter

- die zu den besten 16 (nach Ranglistenpunkten) der
genannten Reiterinnen und Reiter zählen
- Nenn- und startberechtigt sind zusätzlich vier Reiterinnen
und Reiter, die durch das DOKR nominiert wurden
- Nenn- und startberechtigt sind zusätzlich die vier Reiterinnen
und Reiter, die Mitglied des Preis der Zukunft-Teams sind
- Die Begrenzung für die Qualifikationsveranstaltungen liegt
bei 24 Reitern mit jeweils maximal zwei Pferden.
 

Prüfungsformen

- Die Wertung erstreckt sich über drei bundesweit
ausgeschriebene Qualifikationsturniere mit einem zusätzlichen
Finale. (München, Gera, Nördlingen, Finale: Donaueschingen)


Qualifikationsveranstaltungen

Auf den Qualifikationsveranstaltungen wird jeweils eine Wertungsprüfung als Springprüfung der Klasse S mit Stechen / alternativ der Klasse S mit Siegerrunde geritten. Den Teilnehmern der Wertungsprüfung muss eine Springprüfung der Klasse S (ggf. auch M**) als Einlaufprüfung angeboten werden. 
 

Finalveranstaltung

Direkt qualifizieren sich 12 Reiter:
- Die Sieger der Qualifikationsprüfungen
- Der Sieger der Junioren und die beiden Erstplatzierten der Jungen Reiter bei den Deutschen Meisterschaften.
- Der Sieger bei den Jungen Reitern und der Sieger bei den

Junioren beim Preis der Besten
- Die Mitglieder des Preis der Zukunft-Teams
- Die übrigen 10 Startplätze werden über ein Punktesystem in den Qualifikationsveranstaltungen vergeben. Punkte werden an die von zweiter bis neunter Stelle rangierten Reiter vergeben. Der zweitrangierte Reiter erhält acht Punkte, der neunrangierte erhält einen Punkt. In die Punktwertung fließt nur das jeweils beste Ergebnis eines Reiters. Bei Punktgleichheit vor dem Finale hat das individuell beste Ergebnis aus den Qualifikationsveranstaltungen Priorität. Bei Doppelqualifikation oder Ausfall rückt der nächstrangierte Reiter der Punktwertung nach.
 
Für das Finale qualifizieren sich somit 22 Paare. Im Finale werden eine Springprüfung der Klasse S und eine Springprüfung der Klasse S mit Stechen ausgetragen. Der Punktbeste aus beiden Prüfungen ist Sieger der Serie. 
 
Punkteverteilung Finale:
Der Sieger der 1. Wertungsprüfung erhält soviel Punkte wie Starter in der 1. Wertungsprüfung + 1 Punkt, der Zweitplatzierte –1 Punkt, der Drittplatzierte –2 Punkte, usw. In die Gesamtpunktwertung fließt aus der 1. Wertungsprüfung nur das jeweils beste Ergebnis eines Reiters.
 
Der Sieger der 2. Wertungsprüfung erhält doppelt soviel Punkte wie der Sieger in der 1. Wertungsprüfung, der Zweitplatzierte erhält doppelt soviel Punkte wie der Zweitplatzierte der 1. Wertungsprüfung, usw. 
 
Sieger ist der Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl. Bei Punktgleichheit nach dem Finale zählt die bessere Platzierung aus der zweiten Finalwertungsprüfung.

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