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RIDERS TOUR: In Wiesbaden geht die Jagd geht weiter

Die Punktejagd in der RIDERS TOUR 2008 geht nahtlos weiter.

Nach dem 79. Deutschen Spring-Derby in Hamburg wird vom 9. bis 12. Mai beim 72. Internationalen Pfingstturnier in Wiesbaden die zweite Etappe der mit insgesamt 900.000 Euro dotierten Serie entschieden. Einer hat dazu bereits eine klare Aussage getroffen: „Ich will die Serie dieses Jahr mal gewinnen,“ gibt Carsten-Otto Nagel (Deutschland) ganz lässig eines seiner Saisonziele preis.

Das ist alles andere als übermütig formuliert, denn der Mannschafts-Europameister und Deutsche Meister von 1999 hat sich mit dem zweiten Platz im Deutschen Spring-Derby in Hamburg schon die ersten 17 Punkte und ein Preisgeld von 30.000 Euro geholt. Partner des Erfolges war der Holsteiner Wallach Calle Cool, der nun auch die Reise nach Wiesbaden mit antritt. Riesenvorteil für den 45 Jahre alten Pferdewirtschaftsmeister aus Schleswig-Holstein: Er hat über die vergangenen Jahre gleich mehrere gute Pferde ausgebildet und kann jetzt die Früchte dieser Arbeit ernten. Neben dem achtjährigen Youngster Conception und Derbyheld Calle Cool, der 2008 genau das hielt, was sich schon im vergangenen Jahr andeutete, wird die Holsteiner Stute Corradina beim Wiesbadener Pfingstturnier eingesetzt. Die inzwischen zehn Jahre alte Pferdedame belegte bereits im Dezember 2007 den dritten Rang im schweren Großen Preis von München – der letzten Wertungsprüfung der RIDERS TOUR 2007.

„Carsten-Otto hat in Hamburg mit Calle Cool die ersten Punkte geholt und mit Corradina sogar noch das bessere Grand Prix-Pferd, der hat ganz reelle Chancen,“ so Paul Schockemöhle, Geschäftsführer der RIDERS TOUR GmbH und als dreimaliger Europameister der Springreiter ein exzellenter Kenner der Materie. Sportliche Klasse und umsichtiges Management der Pferde, ein offener Wettkampf über die ganze Saison hinweg – das sind die konzeptionellen Bestandteile der RIDERS TOUR, die als einzige internationale Serie den Sprung in die großen öffentlich-rechtlichen Programme ARD und ZDF geschafft hat. Bereits im dritten Jahr übertragen ARD und ZDF alle Etappen der RIDERS TOUR.

Wiesbadener „Klippen“

Die erste große Herausforderung für die RIDERS TOUR Kandidaten wartet am Sonntag, dem 11. Mai in Wiesbaden. Im Schlosspark-Preis, der Golden UPS-Trophy, wird ab 14.30 Uhr die Qualifikation zur RIDERS TOUR-Wertungsprüfung ausgetragen. Nur die 36 besten Paare dieses schweren Springens treten am Montag, dem 12. Mai ab 15.00 Uhr zur Punktejagd im Großen Preis von Wiesbaden zur zweiten RIDERS TOUR-Etappe an. Und dort geht es um ein Preisgeld von 150.000 Euro – soviel wie nie zuvor. In der Saison 2008 ist jede der sechs Wertungsprüfungen der RIDERS TOUR in Hamburg, Wiesbaden, Münster, Paderborn, Hannover und München mit diesem Preisgeld dotiert.

Die Konkurrenz für den zielbewußten Carsten-Otto Nagel ist nicht „ohne“, denn Stars der Szene und RIDERS TOUR Gesamtsieger wie Meredith Michaels-Beerbaum (Deutschland) und Ludger Beerbaum (Deutschland) blieben in Hamburg mangels Derbypferd punktlos und konnten nur zuschauen. Da gibt es also einiges nachzuholen….

 

Genauso wie sie die RIDERS TOUR 2007 beendet hat, startete die Weltranglisten-Erste Meredith Michaels-Beerbaum (Deutschland) auch in die neue Saison der renommierten Serie.
Der 25-jährige Mario Stevens aus Molbergen und sein 14-jähriger Wallach Mac Kinley legten im Stechen des Schlosspark-Preises, der Qualifikation zur RIDERS TOUR-Wertungsprüfung eine rasante Runde hin.

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