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DKB-Riders Tour 2010: Denis Lynch wird Rider of the Year

Springreiter Marcus Ehning (GER) hat beim internationalen Reitturnier in München seiner herausragenden Saisonbilanz einen weiteren Sieg hinzugefügt.

  
Auf der letzten Etappe der Riders Tour zeigte der frischgebackene Mannschaftsweltmeister, der in diesem Jahr bereits Weltcupsieger wurde und die Global Champions-Tour gewann, in der Siegerrunde den schnellsten fehlerfreien Ritt.

Mit Sandro Boy benötigte er für die sieben Hindernisse im Stechen lediglich 35,69 Sekunden. Platz zwei ging an Mario Stevens (GER), Mitglied der Perspektivgruppe Springen. Stevens absolvierte den Parcours mit seinem zwölfjährigen Westfalenwallach D'Avignon fehlerfrei in 39,23 Sekunden. Dritter wurde der im Münsterland lebende Ire Denis Lynch mit Abbervail van het Dingeshof (0/40,69). Dem Iren, der als Führender in das letzte Springen der Riders Tour ging, reichte der dritte Platz, um sich den Titel „Rider of the Year“ zu sichern. Für den Gesamtsieg der Serie kassierte er ein Auto im Wert von 50.000 Euro. Marcus Ehning wurde Zweiter, gefolgt von Heiko Schmidt.

Das letzte Springen der Riders Tour war durch Spannung geprägt, denn gleich vier Reiter hatten im Vorfeld des Großen Preises Aussichten auf den Gesamtsieg. Zu den Titelkandidaten zählten neben dem führenden Lynch auch Ehning, Heiko Schmidt und Eva Bitter. Schmidt, der bislang bei seinen Riders Tour-Starts immer in die Punkte ritt, verpasste nach einem Abwurf und einem Zeitfehler im Normalumlauf den Einzug in die Siegerrunde und konnte somit auch nicht mehr um den Gesamtsieg der Serie mitreiten. Gleiches Schicksal ereilte auch Eva Bitter. Die Gewinnerin der German Classics in Hannover musste im ersten Umlauf gleich zwei Abwürfe hinnehmen.

Marcus Ehning präsentierte sich mit seinem bereits 17-jährigen Oldenburger-Hengst in einer starken Verfassung und fand im Stechen die kürzesten Wege. Denis Lynch musste in München nicht gewinnen, um Gesamtssieger der Serie zu werden. Mit einem kontrollierten „Sicherheitsritt“ reichte es für den Titel „Rider of the Year“. „Ich bin bestens zufrieden. Ich habe ein Wahnsinns-Jahr hinter mir mit vielen Höhepunkten“, sagte Ehning.

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