Was ist die Riders Tour?
Das Thema Individualsportart ist im Reiten so eine Sache, denn es kommt nun mal nicht nur auf einen an, sondern auf zwei. Starke Paare im Reitsport, Kontinuität, Leistungsbereitschaft, darauf baut die RIDERS TOUR 2007.
Insgesamt sechsmal macht die TOUR Station bei internationalen Turnieren in Deutschland und jedes Mal wird gerechnet und geplant. Bei den Reitsportfans anders als bei den Protagonisten der Serie – das Ergebnis ist fast das Gleiche – Erwartungen und Hoffnungen an und für Pferd und Reiter. Da gibt es wahre Dream-Teams im Springsport: Meredith Michaels-Beerbaum etwa mit ihren Hannoveranern Shutterfly und Checkmate, Marcus Ehning und Sandro Boy oder Christian Ahlmann und Cöster.
Paare, die immer wieder zu Höchstleistungen fähig sind. Auf sie konzentrieren sich die Erwartungen der riesigen Reitsportgemeinde. Ein Grund dafür, die Einzelwertung der RIDERS TOUR ganz ins Zentrum der Serie zu rücken. Sportlich kommt die RIDERS TOUR anders daher, als in den Vorjahren, wirtschaftlich steht sie auf zwei stabilen Füßen. Mit der Bank des Fürstenhauses von Liechtenstein – der LGT – und dem Fahrzeug- und aschinenbauunternehmen
MAN – verlängerten die Partner der TOUR ihre Verträge. Der Umstand, dass 2007 die Einzelwertung im Focus steht, basiert auf Beobachtung.
Paul Schockemöhle, geschäftsführender Gesellschafter der RIDERS TOUR GmbH, formulierte es so: „Wir können uns dem Markt- und Zuschauerforschungsergebnis nicht verschließen, dass die Einzelentscheidung ein signifikant höheres Interesse auslöst als die Teamwertung,“ so Paul Schockemöhle „genau genommen ist es wie bei der Tour de France – der Einzelsieger ist der König - nicht das Team.“ Und weil das so ist, dürfen sich die Reitsportfans ganz und gar auf eines konzentrieren: Wer könnte es schaffen? Das macht einfach Spaß – zugucken, Favoriten ausersehen und dann bibbern und zittern, vor Aufregung auf dem Sitz wippen und praktisch mit reiten. Es ist diese Aufregung, das Fachsimpeln mit Gleichgesinnten und die Freude, wenn es genau so gekommen ist wie man sich das gewünscht hat, die die RIDERS TOUR zum Erlebnis machen.
Das Schönste im TOUR-Jahr 2007 – übrigens dem Siebten insgesamt – ist die Tatsache, dass man nichts verpassen muss, denn ARD und ZDF zeigen jede der sechs RIDERS TOUR-Etappen.
Reiten ist TV-Sport, mehr denn je! Waren es 2006 fünf Stationen, so legte die RIDERS TOUR jetzt wieder „eins drauf“. Das Turnier der Sieger in Münster bot 2006 die Deutschen Meisterschaften und kommt jetzt wieder international daher, klar das die RIDERS TOUR dort wieder einkehrt. Die Stationen kennt man, den Titelverteidiger auch. Das ist Österreichs Thomas Frühmann mit seinem Wallach The Sixth Sense. Und schon sind wir mitten im Thema: Ein Mann, ein Pferd – ein außergewöhnliches Paar im Sport. Individualisten beide und abhängig von der Form. Das gilt natürlich auch für Meredith Michaels-Beerbaum und ihre „Überflieger“ Shutterfly und Checkmate und ebenso für die anderen Kandidaten auf Titel und Preisgeld. Und
das gilt vor allem für Monate, denn die RIDERS TOUR fragt immer wieder Leistung, Fitness und Ehrgeiz ab, bevor 510.000 Euro die Besitzer wechseln. Und zwar bei Reiter und Pferd gemeinsam – zu zweit ist Sport eben doch am schönsten!

