DM Ponyfahrer 2009: Bücker behält nach Gelände die Führung
Bei den Deutschen Meisterschaften der Ponyfahrer in Minden-Kutenhausen wird es am Sonntag in der letzten Teilprüfung, dem Hindernisfahren, spannend.
Herbert Rietzler zeigte mit seinem Pony Filou eine starke Leistung im Gelände und gewann mit 70,61 Punkten diese Teilprüfung vor Lars Heidotting mit Brisco (75,97), der als erster Starter schon gute Zeiten an den acht Hindernissen vorgelegt hatte. Auf den dritten Platz im Gelände kam Heiner Lehrter. In der Kombinierten Wertung führt nun Rietzler vor Franz-Josef Lehmkuhl und Lars Heidotting. Auf Platz vier liegt zurzeit Elke Hillebrandt und auf Platz fünf David Rammes.
Der Sieg im Gelände bei den Zweispännern ging an Tim Dallmann vor Andreas Bollingerfehr. Auf Platz drei platzierte sich Daniel Schneiders, der sich somit in der Kombinierten Wertung an Steffen Abicht vorbeischob und nun auf Platz zwei liegt. Stefan Koch, der die Dressur gewonnen hatte und im Gelände auf Platz sieben kam, führt nach wie vor. Abicht ist nun auf Platz drei. Auf den Rängen vier und fünf befinden sich zurzeit Dennis Schneiders und Dieter Baackmann.
Vierspänner-Fahrer Martin Thiemann zeigte einmal mehr, dass mit ihm im Gelände zu rechnen ist. Er fuhr eine Bestzeit nach der andere und siegte mit 84,89 Punkten vor Daniel Coenen mit 86,77. Damit schob er sich in der Kombinierten Wertung nach einem vierten Platz in der Dressur bis fast nach ganz vorne und ist nun auf Platz zwei hinter Tobias Bücker, der die Dressur gewonnen hatte und im Gelände auf Platz fünf mit 92,45 Punkten kam. Martin Thiemann war nach dem Gelände nicht nur von seinen Ponys begeistert, sondern auch von der Strecke. "Das ist einfach ein tolles Gelände hier", sagte er.
Steffen Brauchle, nach der Dressur auf Platz zwei, fuhr im Gelände auf den dritten Platz (87,23) und ist nun in der Kombinierten Wertung auf Rang drei. Diethelm Kneifel und Daniel Coenen sind dahinter auf den Plätzen vier und fünf. Mit 135,07 Punkten für Bücker, 136,85 Punkten für Thiemann und 137,15 Punkten für Brauchle liegen die ersten drei Fahrer so dicht beieinander, dass am Sonntag beim abschließenden Hindernisfahren schon ein gefallener Ball, der drei Strafpunkte bedeutet, über den Titel entscheidet.
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