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Deutsche Meisterschaften
Fahren Zweispaenner Nunsdorf 2009 1653
Wertungspruefung Hindernisfahren 1664
DM Zweispänner 2009: Sebastian Warneck ist Deutscher Meister
Sebastian Warneck hat sich vor heimischer Kulisse mit 122,940 Punkten zum fünften Mal den Titel des Deutschen Meisters der Zweispänner gesichert.
Sebastian Warneck, amtierender Vizeweltmeister und Mannschaftsweltmeister, fährt für den Märkischen Reit- und Fahrverein Nunsdorf, der in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften in der Nähe von Berlin ausrichtete. Dort kämpften an diesem Wochenende 30 Fahrer um den Titel des Deutschen Meisters. Warneck hat damit auch die dritte WM-Sichtung nach Biblis und Herford gewonnen. Auf den zweiten Platz kam Rudolf Huber mit 129,922 Punkten vor Hans-Georg Schröder (137,710) auf Platz drei. "Warneck ist beim Hindernisfahren als einziger fehlerfrei und in der Zeit geblieben, er hat das ganz souverän nach Hause gefahren", sagte Cheftrainer Ewald Meier zu der Leistung.
Auf den vierten Platz kam Klaus Tebbe (144,230) und auf Platz fünf Arndt Lörcher (147,390). Der Championatskader-Fahrer bei den Pony-Zweispännern bewies, dass er auch bei den "Großen" ein Wörtchen mit zu reden hat. "Der hat uns ganz schön überrascht, der Ponyfahrer", sagte Meier. Die Pferde seien noch jung und das Gespann müsse man auf jeden Fall im Auge behalten. Den sechsten Platz belegte Stefan Schottmüller (151,620) vor Karin Schitterle (151,690). Schitterle, frühere Kaderfahrerin, hatte mit ihrem neuen Gespann schon bei einigen Turnieren zuvor wieder auf sich aufmerksam gemacht. "Sie hat tolle Pferde, die auch ganz vorne mithalten können", so Meier zu diesem Erfolg. Der Mecklenburg-Vorpommerner Tino Bode kam mit 153,100 Punkten auf Rang acht. Platz neun ging an Lothar Bachmeier (156,050) und Platz zehn an die aus Hessen kommende Elena Engel mit 158,940 Punkten.
Den Länderpokal des Deutschen Reit- und Fahrverbandes gewann die Mannschaft aus Baden-Württemberg mit Lothar Bachmeier, Karin Schitterle und Stefan Schottmüller mit insgesamt 293,26 Punnkten vor dem Team aus Westfalen mit Heinrich Kemper, Klaus Tebbe und Rainer Brühlheide (303,08). Auf Platz drei kam die Mannschaft aus Sachsen mit Kai Pohlers, Oliver Böhme und Mario Junghanns (329,04).
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