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DJM Hannover: Turnierchef läuft zu Hochform auf

Hannovers Reiterstadion ist vom 15. bis 17. August fest in der Hand der besten deutschen Nachwuchsreiter. Dann wird in der niedersächsischen Landeshauptstadt das bedeutendste nationale Championat der Dressur- und Springreiter bis 21 Jahre entschieden.

Dafür machen sich zwei Männer stark: Dr. Wilhelm Kröncke aus Dorum und Volker Wulff (Hagen bei Bremerhaven). Kröncke ist ein durchaus viel beschäftigter Mann als Augenarzt mit eigener Praxis, gleichwohl engagiert sich der Vater zweier dressurbegeisterter Kinder – die mittlerweile im Studium stecken – intensiv im Turniersport und stellt gemeinsam mit Volker Wulff die Deutschen Jugendmeisterschaften in Hannover auf die Beine.

Seine Kinder Kira und Nikolas gewannen als Junioren und Junge Reiter etliche Einzeltitel und Mannschafts-Medaillen bei Deutschen und Europameisterschaften. Die Rolle des mitfiebernden Vaters hat Wilhelm Kröncke inzwischen in Arbeit für den Turniersport gewandelt und das sorgt für reichlich Beschäftigung:


Eine DJM ist keine leichte Aufgabe für einen Veranstalter. Was reizt Sie daran, das Championat zu organisieren?

Dr. Kröncke: Da kommt viel zusammen: Mit dem RV Elmlohe stellten wir ein großes Turnier auf die Beine, dort war ich als Turnierleiter rund 10 Jahre aktiv. 2001 haben wir dann ja auch die DJM dort veranstaltet und ich selbst kümmere mich seit drei Jahren um die Dressur-Turniere im Winterhalbjahr. Diese Veranstaltungen resultieren aus der Gründung des Dressurreiterclubs Niedersachsen. Ich bin im Laufe der Zeit so eine Art Gewohnheitsarbeiter in Sachen Turnier geworden. Wir haben aber auch so schöne Zeiten mit unseren Kindern im Turniersport erlebt, dass wir einfach der Meinung sind, dass man dem Sport etwas zurückgeben muss. Das gilt auch für meine Mitstreiter in Elmlohe – die Kinder sind inzwischen erwachsen, aber man erinnert sich mit Freude an die Zeit im Turniersport.



Sie haben sich für die DJM 2008 in Hannovers Reiterstadion eine besondere Aufgabe gestellt: Sieben Kilometer laufen am Samstag dem 16. August. Warum und was hat es mit der Zahl sieben auf sich?


Dr. Kröncke: Also ich selbst laufe ja Marathon, demnächst sogar den New York Marathon und ich weiß einfach, dass man am Binnenkanal in Hannover sehr gut laufen kann. Das ist eine wirklich schöne Strecke. Nun ist es so, dass zwischen der DJM in Elmlohe und der DJM in Hannover 2008 genau sieben Jahre liegen. Also laufen wir für jedes Jahr einen Kilometer. Und dann hoffe ich außerdem auch auf mindestens sieben Mitläufer beim morgendlichen Jogging.



Das Programm der DJM mit den Titelentscheidungen im Springen und in der Dressur ist umfangreich. Was werden Sie möglicherweise am Sonntagabend, dem 17. August so etwa um 20.00 Uhr tun?

Dr. Kröncke: Da fahre ich sicher schön nach Hause und dort werde ich mit meiner Frau einen guten Wein trinken und dem lieben Gott dafür danken, dass wir schönes Wetter hatten und von Unglücken verschont geblieben sind. Und das wir alle ein gutes Wochenende mit einer schönen DJM erlebt haben. Ganz bestimmt!

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