EM Springen Prag: Bronze für deutsches Junioren-Team
In einem spannenden Stechen mit dem Schweizer Team hat sich das deutsche Junioren-Quartett die Bronzemedaille bei den Springreiter-Europameisterschaften in Prag geholt.
Jeweils 16 Minuspunkte brachten die Schweiz und Deutschland aus den beiden Umläufen mit. Damit wurde ein Stechen um Bronze fällig, das die deutschen Junioren mit drei Nullrunden in der Zeit von 122,87 Sekunden für sich entschieden. "Aber wir haben es den Deutschen nicht leicht gemacht", zeigte sich der Schweizer Equipechef nach der Entscheidung als fairer "Verlierer". So waren seine Reiter im Stechen zwar schneller (119,6), mussten sich aber einen Abwurf anrechnen lassen.
Und so sieht die Statistik aus: Als bester Deutscher leistete sich Schlussreiter Patrick Stühlmeyer mit Feuerfunke lediglich im ersten Umlauf einen Abwurf. Preis-der-Besten-Sieger Alexander Kernebeck mit Quick Star und Andreas Kreuzer mit Lissabon kassierten je vier Strafpunkte in beiden Umläufen, blieben aber im Stechen fehlerfrei. Katrin Eckermann mit Carlson beendete den zweiten Umlauf fehlerfrei, machte allerdings sowohl in der ersten Runde, als auch im Stechen einen Fehler.
Mit diesen Ergebnissen haben alle deutschen Teamreiter das Finalspringen erreicht. Die aussichtsreichste Position auf eine Medaille nimmt allerdings die Jüngste in der deutschen Equipe ein: Mit nur vier Minuspunkten startet die erst 14-jährige Angelina Herröder (GER) mit Grenoble von Platz fünf ins Finale. Vier Reiter haben bislang eine "weiße" Weste: Der Spanier Manuel Anon mit L'Oréal d'Utah, die Briten Jason Smith mit Rival und Matthew Sampson mit Indy sowie die Schweizerin Stefanie Lauber mit Chrescada.
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