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Europameisterschaften
EM Springen und Dressur Windsor 2009 1688
Dressur Teamwertung Gruppe zwei 1804
EM Windsor 2009: Bronze für deutsche Dressur-Equipe und WR für Edward Gal
Die deutschen Dressurreiter haben bei den Europameisterschaften im britischen Windsor Mannschaftsbronze gewonnen und zeigten sich mit der Ausbeute zufrieden.
"Eine Medaille war das erklärte Ziel. Die Farbe war uns egal", sagte Matthias Alexander Rath (GER) nach seinem starken Auftritt mit Sterntaler Unicef, für den er 75,62 Prozentpunkte erhielt. Selbst die Schlusspiaffe, bei der es in dieser Saison oft zu Fehlern kam, gelang dem Paar. "Es wäre unvernünftig gewesen zu glauben, dass Gold im Bereich des Möglichen gewesen wäre. Dafür sind die Holländer momentan einfach zu stark besetzt. Selbst das 'sechste' niederländische Paar wäre in der Lage gewesen, deutlich über 70 Prozent zu reiten.", so Rath weiter. So kam es dann auch: Deutschland gewann Bronze hinter den Niederländern, bei denen vor allem Edward Gal mit Moorlands Totilas (WR 84,09) und Adelinde Cornelissen mit Parzival (80,64) glänzten, und den zweitplatzierten Gastgebern. Auch Bundestrainer Holger Schmezer zog ein positives Fazit nach dem Nationenpreis: "Man darf nicht vergessen, was im Vorfeld der EM war. Wir sind stolz und glücklich, Bronze gewonnen zu haben." Die deutsche Equipe holte von 1965 bis 2007 bei Europameisterschaften durchgängig den Titel und musste erstmals bei der EM 2007 in Turin der niederländischen Mannschaft den Vortritt lassen.Die erfahrenste Reiterin im deutschen Team, Monica Theodoresu, musste mit dem elfjährigen Wallach Whisper als letzte Teamreiterin aufs Viereck. nach ihrem Ergebnis von 72,34 Prozent hatte Deutschland die Bronzemedaille sicher. "Ich hatte heute während des Rittes ein gutes Gefühl und Whisper hat toll mitgekämpft. Lediglich in der Trabverstärkung waren wir etwas unkonzentriert und bei der Zick-Zack-Traversale haben wir uns einen Flüchtigkeitsfehler erlaubt", so die Olympiareservistin. Da die deutschen Dressurreiter alle den Sprung unter die besten 30 Paare im Grand Prix geschafft haben, sind sie auch im Grand Prix Special am Donnerstag startberechtigt. Einzelmedaillen werden nach dem Special und nach der Kür vergeben.
Die Erwartungen an den 25-jährigen Studenten Matthias Alexander Rath und seinen 14-jährigen Oldenburger Wallach waren nach den Ausfällen, die das deutsche Team vor der EM zu verkraften hatte, hoch, und Bundestrainer Holger Schmezer war im Vorfeld alles andere als in der Situation, aus dem Vollen schöpfen zu können. Somit rückte Rath bereits bei seinem ersten Championat bei den "Großen" in die Rolle des Leistungsträgers. "Ich hatte mir meine erste EM auch anders vorgestellt und wollte eigentlich 'nur' mitreiten, aber durch die guten Vorleistungen am ersten Tag von Susanne Lebek und Ellen Schulten-Baumer war der Druck nicht mehr so groß", sagte der Deutsche Meister.
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