Dramatik pur im Nationenpreis
Bei den Europameisterschaften Springen in Mannheim blieb die deutsche Equipe nach einem an Dramatik kaum zu überbietenden ersten Umlauf des Nationenpreises in der Mannschaftswertung weiter in Führung.
Marcus Ehning, der mit Noltes Küchengirl als erster Reiter für das deutsche Team startete, musste nach zwei Verweigerungen am Einsprung der dreifachen Kombination erneut ausscheiden. Bereits im Zeitspringen am Vortag war ihm mit seiner Stute das gleiche Schicksal zuteil geworden. Damit konnte sich das Team von Bundestrainer Kurt Gravemeier keinen Fehler mehr leisten, wenn es die am Vortag errungene Führung behalten wollte. Christian Ahlmann mit Cöster, Meredith Michaels-Beerbaum mit Shutterfly und Ludger Beerbaum, der mit Goldfever als letzter deutscher Reiter startete, schafften das Wunder, jeweils ohne einen einzigen Strafpunkt ins Ziel zu kommen.
Damit bleibt Deutschland mit insgesamt 5,18 Strafpunkten weiter in Führung.
In der Einzelwertung der Europameisterschaft, für die der Nationenpreis ebenfalls zählt, bleibt Christina Liebherr (Schweiz) weiter in Führung. Mit L.B. No Mercy gelang ihr erneut eine fehlerfreie Runde, womit sie das Idealergebnis von null Strafpunkten vorzeigen kann. Auch auf dem zweiten Platz hat sich mit Ludger Beerbaum und Goldfever (1,11 Strafpunkte) keine Veränderung ergeben. Die Plätze drei und vier werden ebenfalls unverändert von Stefan Eder (Österreich) mit Cartier PSG (1,12 Strafpunkte) und Meredith Michaels-Beerbaum mit Shutterfly (1,54 Strafpunkte) gehalten. Zwei Plätze gut gemacht hat hingegen Christian Ahlmann mit Cöster. Mit 2,53 Strafpunkten rangiert er auf Platz acht.
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