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EM Junioren Vielseitigkeit: Durchwachsener Dressurstart

Während der Jubel um die frisch gebackenen Olympiasieger in der Vielseitigkeit anhält, verlief der Auftakt der Junioren-Europameisterschaften im schottischen Thirlestane aus deutscher Sicht nicht so erfolgreich.

  
Nach der ersten Teilprüfung rangiert das deutsche Team mit Abstand hinter Großbritannien und Frankreich auf dem Bronzerang, dicht gefolgt von den Niederlanden und Polen.

In der Einzelwertung ist nach der Dressur noch kein deutsches Paar in Medaillennähe. Mit 47,1 Minuspunkten erzielte die Deutsche Juniorenmeisterin Franca Lüdeke mit Parlando das beste Ergebnis ihrer Equipe und rangiert damit auf Platz 15. Ihre Teamkollegen Lyn Lisette Kailing mit Highlight (48,1), Michael Terigi mit Limor-L (48,8) und Marie Kraack mit Sinestro (56,7) belegen die Plätze 18, 21 und 47. Die beiden Einzelreiterinnen Isabell Wahler (GER) mit Welleby und Alexandra Werner (GER) mit Kunta Kinte TSF liegen gemeinsam mit je 50,0 Minuspunkten auf Platz 25. "Das Ergebnis ist nicht so überraschend. Viel mehr war heute einfach nicht drin. Wir sind hier, anders als in den Vorjahren, nicht als Favoriten angereist", erklärte Rüdiger Rau (Altensteig), Mitglied des Vielseitigkeits-Ausschusses des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR).

Noch aber ist die Europameisterschaft nicht zu Ende. Morgen findet der spannendste Teil, die Geländeprüfung statt, in der sich bekanntlich schnell das Blatt wieder wenden kann. Und nicht zuletzt hat auch die abschließende Springprüfung das Ergebnis der Vortage oft noch hinfällig werden lassen.

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