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FN intensiviert Ermittlungen im Dopingfall Marco Kutscher

Neue Erkenntnisse zu den Vorkommnissen um den Springreiter Marco Kutscher (GER) bei den Olympischen Spielen in Hongkong haben die FN veranlasst, die Kadermitgliedschaft des Springreiters durch den Springausschuss des DOKR überprüfen zu lassen.

  
Laut jüngsten Aussagen Kutschers gegenüber dem Fernsehsender WDR und einer Stellungnahme des ehemaligen Mannschaftstierarztes Dr. Björn Nolting (Weilerswist) soll der Hengst während der Spiele durch eine Pflegerin behandelt und die Behandlung nicht angemeldet worden sein.

"Nach der ersten Runde des Nationenpreises bei den Olympischen Spielen in Hongkong habe ich gemeinsam mit Marco Kutscher besprochen, sein Pferd Cornet Obolensky mit Lactanase und Arnika zwecks optimaler Regeneration der Muskulatur zu versorgen. Unglücklicherweise nahm die Pflegerin ohne Rücksprache und völlig voreilig die Behandlung vor, bevor ich die erforderliche Freigabe für eine Injektion einholen konnte", so Nolting. "Die jüngsten Aussagen Kutschers und Noltings haben uns neue Erkenntnisse, aber noch keine völlige Klarheit gebracht", sagte FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach und fügte hinzu, dass das formelle Verfahren bei der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) liege, die bereits durch die FN offiziell in Kenntnis gesetzt worden sei. "Dennoch werden wir den Vorfall parallel durch den Springausschuss untersuchen lassen. Wenn Handlungsbedarf besteht, werden wir reagieren", sagte Lauterbach.

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