Paralympics Hongkong: Britta Näpel gewinnt Gold
Einen goldenen Start lieferten die deutschen Dressurreiter mit Behinderung bei den paralympischen Reitwettbewerben in Hongkong ab. Britta Näpel gewann mit Cherubin im Behinderungsgrad II in der Pflichtaufgabe die Goldmedaille.
Mit 71,909 Prozent verwies die 42-Jährige die Kanadierin Lauren Barwick mit Maile auf die Silbermedaille (68,454 Prozent). Bronze ging an die Dänin Caroline Cecile Nielsen mit Rostorn´s Hatim-Tinn (68,182 Prozent).
"Nach dem nicht so gelungenen Abschneiden in der Mannschaftsprüfung hatte ich die nötige Wut im Bauch, um richtig anzugreifen", so die glückliche Goldmedaillengewinnerin, die bereits bei den Paralympics 2004 in Athen mit der deutschen Mannschaft Silber gewonnen hatte. "Britta und Cherubin sind heute um ihr Leben geritten", kommentierte Equipechefin Britta Bando (Hamburg) den Golderfolg.
Einen sehr guten Einstand hatte Steffen Zeibig (GER) mit Waldemar. Der 31-Jährige, der erstmals bei den Paralympics an den Start ging, kam mit 66,091 Prozent auf Platz fünf. Pech hatte dagegen die dritte deutsche Reiterin Dr. Angelika Trabert (Dreieich). Die 40-Jährige, die in Hongkong an ihren vierten Paralympischen Spielen teilnimmt, ritt mit ihrer Stute Londria gerade ins Dressurviereck ein, als die gigantische Videowand im Stadion eingeschaltet wurde, was das mit acht Jahren noch relativ junge und unerfahrene Pferd mit deutlichen Irritationen quittierte. Mit 64,909 Prozent kam das Paar auf Platz acht.
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