Paralympics Hongkong 2008: Mannschaftssilber komplettiert deutsche Medaillenausbeute am Dienstag
Zu einer wahren Medaillenflut für die deutschen Teilnehmer entwickelte sich der dritte Tag bei den paralympischen Reitwettbewerben in Hongkong.
Hinter den favorisierten Briten sicherten sich Dr. Angelika Trabert (GER) mit Londria, Steffen Zeibig (GER) mit Waldemar, Britta Näpel mit Cherubin und Hannelore Brenner mit Women of the World mit insgesamt die Silbermedaille. Bronze in der Mannschaftswertung, an der insgesamt zwölf Nationen teilgenommen hatten, ging an Norwegen.
In den einzelnen Startklassen (Grade) des Mannschaftswettbewerbes, die nach der Schwere der Behinderung eingestuft sind, zeigten die deutschen Teilnehmer hervorragende Leistungen. So belegte Angelika Trabert in Grade II mit 69,429 Prozent der ersten Platz. Steffen Zeibig erzielte mit Waldemar bei seinem ersten Start bei Paralympischen Spielen 63,048 Prozent, was ihm Platz sechs in dieser Klasse einbrachte. Unmittelbar dahinter folgte auf Platz sieben Britta Näpel mit Cherubin mit 62,667 Prozent. In der Klasse Grade III war die spätere Goldmedaillengewinnerin in der Einzelwertung, Hannelore Brenner mit Women of the World, mit 71,615 Prozent nicht zu schlagen.
Am Mittwoch und Donnerstag gehen die fünf deutschen Teilnehmer noch in den Kür-Aufgaben ihrer Klassen an den Start. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) bezeichnet auf seiner Homepage die Erfolge der deutschen Reiter in Hongkong bereits schon jetzt als Medaillenfabrik für den deutschen Behindertensport.
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