Ein Stück CHIO Aachen in Peking
Sportmanager Michael Mronz ist derzeit zu Beratungsgesprächen in China.
Es ist ein ehrgeiziges Projekt und es wird mit Hilfe aus Aachen vorangetrieben: In China entsteht vor den Toren Pekings ein hochmodernes Reitsportzentrum. Zwischen der Investorengruppe und den Organisatoren des Aachener Reitturniers CHIO gibt es einen Beratervertrag. Derzeit ist Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH, zu Gesprächen vor Ort.
Für Mronz begann die China-Reise mit einem vertrauten Bild – das chinesische Staatsfernsehen CCTV sendete eine Aufzeichnung vom diesjährigen Aachener CHIO. „Nur die chinesischen Schriftzeichen in der Grafik waren etwas gewöhnungsbedürftig“, schmunzelte der Sportmanager. Und mit angenehmen Nachrichten ging es weiter. Die Erfahrungen und Hinweise, die Mronz und – bereits im Januar – Frank Kemperman, der Geschäftsführer des Aachen-Laurensberger Rennvereins, in das Konzept eingebracht haben, sind bei den Planungen berücksichtigt. So konnte Song Shuangqing, der Vorsitzende der chinesischen Investorengruppe, Michael Mronz zeigen, dass im „Beijing Rheinstein Equestrian Center“ auch ein Stück CHIO stecken wird. Neben einem Stadion, einer Halle und Stallungen entstehen Außenplätze, ein Hotel und Service-Gebäude. „Wir sind froh, dass wir dieses große Projekt eng begleiten dürfen“, so Mronz. 2009 oder 2010 soll dort ein internationales Turnier etabliert werden – gemeinsam ausgerichtet von den Chinesen und den Veranstaltern des CHIO Aachen.
Für die Aachener Turnier-Organisatoren ist China zudem ein wichtiger TV-Markt.

