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Adventsturnier Dresden 2009: Mario Stevens gewinnt den Großen Preis

Mit Mac Kinley, der Nummer 1 in seinem Stall, gewann Mario Stevens den insgesamt mit 70 000 Euro dotierten Großen Preis von Dresden und sicherte sich den Neuwagen, den er auch in Zukunft selbst steuern will.

  
Endlich ein neues Auto, das war die ganzen Turniertage in Dresden über der Traum von Mario Stevens aus Molbergen: „Ich bin öfter mit meinem Vater an den ausgestellten Wagen vorbeigeschlendert und das eine oder andere Mal haben wir darüber gesprochen, dass es doch schön wäre, so ein Auto mit nach Hause zu nehmen erzählt Stevens. Am Sonntag konnte er dann seinen Traum verwirklichen.

Dafür mußte er allerdings zuerst erfolgreich sein Top-Pferd über die Hindernisse des Stechparcours steuern, das insgesamt sechs Reiter erreicht hatten: „Ich wußte, daß mit Gert-Jan Bruggink einer der Favoriten kommt und das ich dafür etwas vorlegen muß“, erklärte Stevens und das gelang auch: in 36,20 Sekunden schafften die beiden den einzigen Null-Fehlerritt des Stechens. Auf den zweiten Rang kam Alexander Hufenstuhl aus dem Stall von Sabina Illbruck in Lindlar. Er benötigte zwar nur 34,39 Sekunden, hatte aber ausgerechnet am letzten Hindernis einen Fehler. „Schade, aber ich freue mich mehr über den zweiten Platz mit Chamby in diesem Großen Preis, als daß ich mich über den Fehler Ärger! Aber ich muß zugeben, der Mercedes hatte mich auch gereizt, den hätte ich auch gerne mit nach Hause genommen.“ Dabei hängen die Trauben für das Nachwuchs-Team von Illbruck in Dresden immer besonders hoch – hatte doch einst Rudolf Könemund – heute Trainer der Illbruck-Mannschaft – diesen Großen Preis selbst gewonnen. Der dritte Rang ging an den Niederländer Gert-Jan Brugging in Primeval Wings in 35,44 Sekunden bei einem Springfehler.

„Es läuft im Moment einfach richtig gut für mich – ich habe jetzt in vier Wochen zwei Große Preise gewonnen, dann noch einige Top-Platzierungen erreicht – ich bin wirklich zufrieden; ich will jetzt einmal mit den Bundestrainern sprechen, ob wir Mac Kinley nicht eine längere Pause gönnen!“ In München will er aber auf jeden Fall mit dabei sein, allein um seinen Freund, Trainer und Geschäftspartner Gilbert Boeckmann beim Kampf um den Titel des „Rider of the Year“ zu unterstützen! Boeckmann selbst hatte im Großen Preis von Dresden den vierten Rang mit Common Sense belegt: „Aber auch in einer solchen Situation helfen wir uns gegenseitig, klar, daß ich dann in München für Ihn da bin“, kündigte er an!

Neben dem Großen Preis von Dresden wurde in Dresden auch die erste Etappe des Bioranch Youngster-Cup 2010 entschieden: dort setzte sich der Australier Philip Lever, der als Bereiter auf der Anlage von Ansgar Holtgers tätig ist mit Carisco in 32,96 Sekunden fehlerfrei durch!

Insgesamt besuchten 16.000 Zuschauer das Turnier in der Messe Dresden, am Sonntag verfolgten noch einmal 5000 Zuschauer die Prüfungen der 14. Auflage des Adventsturnieres: „Unser Turnier kommt in Dresden an“ freute sich Hans Günter Winkler aus der Veranstalter-Gruppe: „Und es ist solide finanziert“, und Brit Stumpe freute sich vor allem über den Zuschauer-Zuspruch: „Das ist es, wo wir einmal hin wollten!“ Dennoch wird es auch beim kleinen Jubiläum zum 1. Advent im kommenden Jahr neues geben: „Wir wollen das Programm weiter optimieren, um noch mehr Zuschauer zu dieser wirklich spannenden Veranstaltung zu locken“, erklärte Volker Wulff, Geschäftsführer der Agentur En Garde Marketing und Dritter im Veranstalter-Bunde.

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Hier finden Sie alle aktuellen Informationen zum Programm und den Ergebnissen vom internationalen Adventsturnier Dresden 2009.
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