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Jacqueline Grobosch gewinnt Bundesnachwuchschamopionat der Ponyspringreiter

22 Nachwuchsreiter aus ganz Deutschland, die sich bei einem Auswahllehrgang in Warendorf für einen Start in Verden empfohlen hatten, bewarben sich in Verden um die Bioranch Absorbine Trophy (FN).

Die Gewinnerin der Bioranch Absorbine Trophy (FN) heißt Jacqueline Grobosch. Die 15-Jährige aus Lüdersfeld konnte beim Verdener Hallenturnier das Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter für sich entscheiden, indem sie nicht nur Sattel ihres eigenen Ponys Moorlands Marcia NF, sondern beim Finale mit Ponytausch auch mit der Stute Celina ihrer Konkurrentin Lea Clausen (Mildstedt) eine gute Figur abgab. Mit einem Gesamtendstand von 23,3 Punkten siegte Grobosch vor Lea Clausen (22,7 Punkte), Laura Klaphake aus Steinfeld (22,4) und Lena Donandt aus Oberding (21,8).

  
Erstmals wurde der Sieger nach einem neuen Modus ermittelt, nach dem nicht nur die Finalprüfung mit Ponywechsel, sondern auch die Einlaufprüfung zur Bewertung herangezogen wurde. Als eingespieltes Team erwiesen sich in Verden Jacqueline Grobosch und ihre Moorlands Marcia NF. Das Paar verließ die Parcours mit den Noten 8,0 beziehungsweise 8,5, so dass zwei Abwürfe beim abschließenden Ponytausch die 15-Jährige zwar einen Punkt (Endnote 6,8) kosteten, jedoch nicht den Sieg. Das beste Ergebnis auf einem fremden Pony erzielte die 14-jährige Lea Clausen. Nur einen Fehler leistete sie sich mit Moorlands Marcia NF (7,1) und landete mit ihrer Vorleistung - zweimal die Note 7,8 - am Ende auf Platz zwei. Über die meiste Routine im Starterfeld verfügte die zweifache EM-Teilnehmerin Laura Klaphake, die Jüngste des Quartetts. Sie nahm bereits zum zweiten Mal mit ihrem Nachwuchspony Handsome Boy WE am Bundesnachwuchschampionat teil und wurde mit der Wertnote 8,8 im ersten Umlauf des Finales ihrer Favoritenrolle gerecht. Allerdings kamen eine 6,8 vom Vortag und eine weitere 6,8 für ihren Ritt auf Lena Donandts Best Pony Pit hinzu, mit dem sie einen Abwurf und eine Verweigerung hinnehmen musste. Damit reichte es für die 14-Jährige nur zu Platz drei. Besonderes Pech hatte beim Ponytausch jedoch die aus Bayern angereiste Lena Donandt. Zu den Noten von 7,7 und 8,1 mit ihrem eigenen Pony gesellte sich eine glatte 6,0 für ihre Vorstellung des mit sieben Jahren noch jungen Handsome Boy WE hinzu, in die sich drei Abwürfe eingeschlichen hatten. Sie belegte damit Platz vier. Seine Eindrücke aus dem Auswahllehrgang weitgehend bestätigt sah Peter Teeuwen (Hanstedt), Bundestrainer der Ponyspringreiter: "Wir haben hier in Verden ein sehr junges Starterfeld gesehen mit einer starken Spitze und einer breiten Basis, von denen viele das Zeug für größere Aufgaben mitbringen."

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