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CAN Herford 2010: Sieg für Zweispännerfahrer Lothar Bachmeier

Lothar Bachmeier hat die zweite Sichtung zur möglichen Teilnahme am Nationenpreis der Zweispänner (CAIO) im westfälischen Herford gewonnen. Er siegte mit 130,74 Punkten vor Rudolf Huber (Stuhr/131,01 Punkte) und Carola Diener (Lähden/131,28).

  
Lothar Bachmeier sicherte sich diesen Sieg durch einen vierten Platz in der Dressur (49,02 Punkte), einen achten Platz im Gelände (79,21 Punkte), und 2,5 Strafpunkte wegen Zeitüberschreitung im Kegelparcours. Die Dressur hatte Stefan Schottmüller (Kraichgau) mit 47,36 Punkten vor der US-Amerikanerin Misdee Wrigley-Miller (47,87 Punkte) und Carola Diener (47,87 Punkte) gewonnen. Der Sieg im Gelände ging auf das Konto von Arndt Lörcher (Wolfenbüttel) mit 69,84 Punkten. Mit 70,10 Punkten belegte in dieser Teilprüfung Andre Stiller (Neuwarmbüchen) den zweiten Platz, und der dritte Platz ging an den Grumbacher Mario Junghanns (72,36 Punkte). Beim Hindernisfahren überzeugten für die Wertung neben Lothar Bachmeier vor allem Rudolf Huber mit nur einem Ballabwurf, sowie Rainer Bruelheide (Hollen) mit vier Punkten und jeweils mit fünf Strafpunkten Andre Schücker (Südlohn-Oeding) und Arndt Lörcher in dem technisch anspruchsvollen Parcours.

"Wir wissen noch nicht, wie viele deutsche Fahrer wir in Riesenbeck überhaupt an den Start bringen dürfen", sagte Cheftrainer Ewald Meier (Meißenheim) mit Blick auf den ersten Nationenpreis für Zweispänner vom 29. Juli bis 1. August in Riesenbeck. In jedem Fall werde die Sichtung von Zeiskam und die noch ausstehende Sichtung vom 25. bis 27. Juni in Grumbach den Ausschlag für die Mannschaftsbildung geben.

In Herford hatten auch die Pony-Zweispänner- und Pony-Vierspännerfahrer die Möglichkeit, Pferde für die kommenden Weltmeisterschaften zu qualifizieren und zum Saison-Auftakt neue Ponys unter Turnierbedingungen zu testen. Bei den Pony-Zweispännern genügte für Stephan Koch (Hamburg) ein erster Platz in der Dressur (43,39 Punkte), ein fünfter Platz im Marathon (71,34 Punkte) sowie ein Ballabwurf, um die Kombinierte Wertung für sich zu entscheiden. Auf den zweiten Platz kam der Marathon-Sieger Lars Heidotting (Emsdetten) mit 136,33 Punkten (Dressur 58,37 Punkte, Gelände 68,46 Punkte, Hindernisfahren 9,5 Punkte) und verwies die Zweite in der Dressur Daniela Menke (Stemwede) auf den dritten Platz (52,74/77,22/10,5). Beachtenswert ist auch der fünfte Rang des erst dreizehnjährigen Marco Freund (Dreieich) mit 142,51 Punkte (58,24/77,27/7).

Bei den Pony-Vierspännern siegte am Ende Diethelm Kneifel (Wunstorf) in der Kombinierten Wertung (132,19). Zweiter des Gesamtfeldes wurde mit 140,65 Punkten (62,34/78,31/0) Karl-Heinz Wanstrath (Fürstenau), wobei hier insbesondere die Marathon-Leistung zählte. Dieter Höfs (Weil der Stadt) wurde mit 147,34 Punkten Dritter der Kombinierten Wertung (72,06/75,28/0). Er hatte zuvor das Gelände gewonnen. Diethelm Kneifel war stark in das Turnier gestartet. Er konnte die Dressur mit 51,46 Punkten denkbar knapp vor dem amtierenden Doppelweltmeister Tobias Bücker (Emsdetten) gewinnen, der auf  51,71 Punkte kam. Dritter in der Dressur wurde mit Daniel Schneiders (Petershagen) der Weltmeister der Pony-Zweispänner, der mit 57,34 Punkten bewies, dass er auch vierspännig stark an den Leinen ist. Pech mit seinem Gespann im Kegelparcours hatte Tobias Bücker, er kam auf 11,5 Fehler und belegte in der Kombinierten Wertung am Ende Platz vier mit 148,79 Punkten (51,71/85,58/11,50)

Neben den Prüfungen der Klasse S, gab es in Herford auch eine Kombinierte Prüfung der Klasse M für Einspänner Ponys und Pferde. Bundestrainer Ewald Meier lobte die Veranstalter für diese Entscheidung, um den Fahrern den Einstieg in die Klasse S zu erleichtern. Auch Nachwuchsfahrer (Jahrgang 1985 und jünger) waren am Start. Bei den Pony-Einspännern siegte Jaqueline Walter (Petershagen) mit Maverick und bei den Pferde-Einspännern Janine Bette (Ostenfelde) mit Polytess.

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