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CIC Luhmühlen 2010: Simone Deitermann behauptet Führung

Simone Deitermann hat in der internationalen Drei-Sterne-Kurzprüfung ihre Führung nach Dressur auch im Gelände behauptet. Zwar kam die Saerbeckerin elf Sekunden zu langsam ins Ziel, doch ihr Vorsprung reichte aus die Spitzenposition zu erhalten.

  
"Ich bin super gut zufrieden. Ich konnte alles auf dem geraden Weg reiten und hatte immer ein gutes Gefühl. Mein Pferd ist schon 17, aber topfit und hochmotiviert", sagte Simone Deitermann nach ihrem Ritt.

Eine Chance, die 29-Jährige auf Grund ihrer Zeitfehler vom Thron zu stoßen, hatte Bettina Hoy (Warendorf). Die Mannschafts-Weltmeisterin lag nach Dressur auf Platz zwei. Aber auch sie erreichte mit ihrem Nachwuchspferd Lanfranco TSF das Ziel nicht innerhalb der erlaubten Zeit. Sie rangiert vor dem abschließenden Springen auf Platz vier (46,8). Ein weiterer enger Verfolger der Spitzenreiterin, Dirk Schrade (Sprockhövel) kam ebenfalls nicht an der Führenden vorbei. Der Viertplatzierte aus der Dressur drehte mit seinem Pau-Sieger King Artus zwar eine der schnellsten Runden durch das Gelände - zwei Sekunden über der Zeit - und ordnete sich damit knapp hinter Simone Deitermann auf Platz zwei ein (43,8). "Es wäre sicher noch etwas schneller gegangen, aber ich wollte nicht alles riskieren", sagte Schrade, der sich als vorrangiges Ziel gesetzt hatte, sich in Luhmühlen den Bundestrainern und Offiziellen für die Weltreiterspiele in Kentucky zu empfehlen. Beim abschließenden Springen trennt die beiden kein Springfehler. "Das wird spannend", sagte Schrade. "Aber das wollen wir ja." Aktuell Dritte im Zwischenklassement ist die Schwedin Linda Algotsson, die wie Spitzenreiterin Simone Deitermann einen alten Routinier gesattelt hat (45,2). Mit ihrem 20-jährigen Stand by Me wurde sie bereits 1999 Vize-Europameisterin in der Westergellerser Heide.

Insgesamt gelang es nur drei von insgesamt 50 Reitern innerhalb der erlaubten Zeit zu bleiben: dem Briten Oliver Townend mit Imperial Master (47,0 Platz sechs), dem Japaner Yoshiaki Oiwa mit Khanjer Black (50,0/Platz acht) und Benjamin Winter (Warendorf) mit Wild Thing Z. Der 22-Jährige, Mitglied der Warendorfer Perspektivgruppe Vielseitigkeit, der gerade erst das CIC*** Wiesbaden auf Platz drei beendete, machte damit zehn Plätze gut und rangiert nun auf Platz 14 im Zwischenstand (53,60).

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