CIC Jardy 2010: Zweiter Platz für Andreas Dibowski
In der internationalen Drei-Sterne-Kurzprüfung im französischen Jardy belegte der Mannschafts-Olympiasieger einmal mehr den zweiten Platz, dieses Mal im Sattel von Nachwuchspferd FRH Fantasia.
Für Nicolas Touzaint war es ein Start-Ziel-Sieg. Bereits in der Dressur platzierte er sich vor Andreas Dibowski und FRH Fantasia und baute seinen Vorsprung auf den Deutschen im Gelände weiter aus. Dennoch hätten seine beiden Springfehler im abschließenden Springen ausgereicht, um "Dibo" den Sieg zu bescheren (Endstand 49,0). Doch auch der Egestorfer kam nicht ungeschoren davon. Er kassierte einen Abwurf und landete wie schon beim CCI**** Badminton Anfang Mai auf dem zweiten Platz (51,2).
Gleich zwei Mal fehlerfrei blieb im Parcours dagegen Dibowskis Olympiakollege Peter Thomsen (Lindewitt). Mit der von FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau gezogenen Holsteiner Stute Cayenne v. Cardino arbeitete er sich dank eines flotten Geländeritts und der abschließenden Nullrunde vom 13ten auf den vierten Platz im Endstand nach vorne (53,2). Mit seinem zweiten Pferd St. Daniel wurde er Achter (56,8). "Mit Cayenne und St. Daniel hat Peter Thomsen zwei interessante Pferde für die Zukunft", freute sich Bundestrainer Hans Melzer für seinen Kaderreiter, dessen Olympiapferd The Ghost of Hamish im Februar an einer Darmverschlingung verstorben war.
Ein Auf und Ab war das CIC*** Jardy für den dritten Olympioniken im Bunde, Frank Ostholt (Warendorf). Er rangierte nach Dressur gleichauf mit Peter Thomsen und Cayenne auf Rang 13, konnte sich im Gelände auf den fünften Platz verbessern und landete mit zwei Abwürfen im Springen schließlich auf Platz zehn (59,6) - zwei Plätze vor seiner schwedischen Ehefrau Sara Algotsson mit Wega (60,0). Mit seinem Nachwuchspferd Sir Medicott belegte Ostholt darüber hinaus als bester Deutscher Platz zwei in der parallel ausgetragenen CIC** hinter dem Frederik Smet (Belgien) mit United.
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