CSI Gijon 2010: Holger Wulschner bester Deutscher im Großen Preis
Bester deutscher Teilnehmer beim Großen Preis des Internationalen Springturniers im spanischen Gijon war Holger Wulschner.
Der 46-jährige Derby-Spezialist belegte mit seinem Hannoveraner Hengst Abke (v. Acorado) nach fünf Strafpunkten im ersten Umlauf Platz zwölf in der mit insgesamt 125.000 Euro dotierten Prüfungen.
Überraschungssieger des Großen Preises war der saudi-arabische Springreiter Khaled al Eid, der mit Presley Boy in beiden Umläufen fehlerfrei blieb und in der Zweiten Runde in exakt 60 Sekunden den schnellsten Ritt ablieferte. Genau vor zehn Jahren hatte Khaled al Eid die Fachwelt überrascht, als er bei den Olympischen Spielen in Sydney völlig unerwartet die Bronzemedaille in der Einzelwertung gewonnen hatte. Für seine Leistung in Gijon durfte er sich über eine Siegprämie von 41.500 Euro freuen.
Platz zwei sicherte sich der amtierende Europameister Kevin Staut (Frankreich). Mit Silvana de Hus blieb der 29-Jährige in beiden Umläufen ebenfalls fehlerfrei und war in der zweiten Runde mit 60,87 Sekunden nur unwesentlich langsamer als der Sieger. Platz drei ging an den kanadischen "Altmeister" Ian Millar. Der 63-Jährige, der bei den Olympischen Spielen 2008 mit seiner Mannschaft Silber gewonnen hatte, musste mit Star Power nach einer Nullrunde im ersten Umlauf in der zweiten Runde lediglich einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung hinnehmen.
Noch keine Kommentare
Neuer Kommentar
Wenig glücklich endete der Auftritt der deutschen Springreitermannschaft im Nationenpreis beim Internationalen Offiziellen Springturnier im nordspanischen Gijon.
Den Großen Preis beim Internationalen Springturnier im rheinland-pfälzischen Hachenburg sicherte sich Marco Kutscher.
Beim Internationalen Offiziellen Springturnier im slowenischen Bratislava durfte sich Equipechef Eberhard Seemann über einen vierten Platz Im Nationenpreis seiner größtenteils noch recht jungen Springreitermannschaft freuen.
Bester deutscher Teilnehmer im Großen Preis beim Internationalen Springturnier von Hickstead war Daniel Deußer. Der in den Niederlanden lebende 29-Jährige belegte mit Lady in Blue Z nach einem Abwurf im Stechen (63,60 Sekunden) den siebten Platz.
Derbyspezialist Andre Thieme (GER) konnte seine große Erfahrung in dieser besonderen Springprüfung auch beim diesjährigen Derby im englischen Hickstead ausspielen.
Den Sieg beim Nationenpreis des Internationalen Offiziellen Springturniers im norwegischen Drammen holte sich die Mannschaft des Gastgeberlandes.
Die deutsche Springreitermannschaft unter Leitung von Equipechef Dietmar Gugler (Pfungstadt) sicherte sich den Nationenpreis beim Internationalen Offiziellen Springturnier im polnischen Sopot.
Beim Nationenpreis des Internationalen Offiziellen Springturniers (CSIO***) im türkischen Istanbul war die deutsche Springreitermannschaft nicht vom Glück verfolgt und belegte mit insgesamt 44 Strafpunkten nach zwei Umläufen den sechsten Platz.