CSIO Lummen 2010: Deutsche Springreiterequipe im Nationenpreis auf Platz fünf
Beim Internationalen Offiziellen Springturnier im belgischen Lummen belegte die deutsche Springreiterequipe im ersten Nationenpreis des Jahres auf europäischem Boden mit insgesamt 16 Strafpunkten nach zwei Umläufen den fünften Platz.
"Unser Ergebnis ließt sich schlechter als es eigentlich ist", so Equipechef und Disziplintrainer Heinrich-Hermann Engemann (Bissendorf) in einem ersten Statement. "In den letzten Tagen mussten wir den Ausfall von gleich drei Spitzenpferden verkraften, die hier für den Nationenpreis geplant waren. Zunächst fiel uns Gilbert Böckmann aus und dann mussten wir kurzfristig auch noch auf die geplanten Toppferde McKinley von Mario Stevens und Noltes Küchengirl von Marcus Ehning verzichten. Insofern können wir mit dem Ergebnis leben, zumal die anderen Nationen hier wirklich ihre besten Paare am Start hatten. Gerade Perspektivgruppenmitglied Mario Stevens hat mit seinem in großen Prüfungen noch relativ unerfahrenen Zweitpferd D´Avignon mit zwei Vier-Fehler-Runden eine sehr gute Leistung gezeigt. Leider haben sich im ersten Umlauf die Abwürfe auf alle Paare recht gleichmäßig verteilt, womit uns das Streichergebnis nicht wirklich viel geholfen hat."
Für Deutschland gingen im Nationenpreis von Lummen an den Start: Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) mit Chacco-Blue (acht Strafpunkte im ersten und null Strafpunkte im zweiten Umlauf), Mario Stevens (Molbergen) mit D´Avignon (in beiden Umläufen jeweils vier Strafpunkte), Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Souvenir (vier Strafpunkte im ersten Umlauf / im zweiten Umlauf gemäß Regelement nicht gestartet) und Marcus Ehning (Borken) mit Leconte (vier und null Strafpunkte).

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