CSI Wien: Christian Ahlmann siegt nicht nur im Großen Preis
Den Großen Preis beim Internationalen Springturnier in der österreichischen Hauptstadt Wien gewann am Montagabend Christian Ahlmann.
Knapp geschlagen geben musste sich Samantha MCIntosh. Die Neuseeländerin kam mit Loxley ebenfalls ohne Abwurf ins Ziel, war jedoch mit 37,63 Sekunden etwas langsamer. Platz drei holte sich Piet Raijmakers Junior (Niederlande). Der Sohn eins der erfolgreichsten Springreiter der Niederlande zeigte mit Van Schiindel´s Rascin in 36,34 Sekunden zwar den schnellsten Ritt im Stechen, musste jedoch einen Abwurf hinnehmen.
Gilbert Böckmann (Lastrup), der noch in der Woche zuvor einen zweiten Platz beim Weltcup-Springen im italienischen Verona erringen konnte und in der Riders-Tour vor dem Finale in München in Führung liegt, zeigte sich auch in Wien in blendender Form. Mit Common Sense belegte er im Stechen Platz fünf (vier Strafpunkte in 40,69 Sekunden). Auf Platz sechs folgte sein Landsmann Franke Sloothaak (Borgholzhausen) mit Aquino (vier Strafpunkte in 47,15 Sekunden).
Die zweitwichtigste Springprüfung, das Wiener Hallenderby, sicherte sich am Samstag ebenfalls Christian Ahlmann. Mit Perry Lee lieferte er im Stechen den schnellsten fehlerfreien Ritt ab. Auf Platz zwei folgte der in Hessen lebende Ire Cameron Hanley mit VDL Rocksina HD. Dritter wurde der Wiener Publikumsliebling und mit 67 Jahren durchaus als "Altmeister" zu bezeichnende Hugo Simon (Österreich) mit Hors la Loi. Am Sonntag hatte Ahlmann gemeinsam mit seiner Freundin Judy Ann Melchior sowie Gilbert Böckmann zusätzlich noch ein Mannschaftsspringen gewinnen können.
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