Deutsches Spring- und Dressur-Derby 2010
Vom 13. bis 16. Mai bricht in Hamburg erneut „Febris Derby“ aus. Kein Ereignis versetzt die Pferdesportszene derart in Aufregung und gespannte Erwartung wie das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg.
Das Derbyfieber gilt den Pferden und Reitern, den besonderen Herausforderungen, die der Modus und die Prüfungen beinhalten und es wird ganz maßgeblich beeinflusst von der Stimmung und Atmosphäre, die zehntausende Zuschauer erzeugen. Wenn im Derbypark Tribünen, „Westkurve“ und Stehwall förmlich überquellen vor Menschen, oder aus dem Dressurstadion kollektives „Ahhh“ und „Ochhh“ klingt, dann hat das Fieber seinen Höhepunkt erreicht.
Die Zielgröße für das Organisationsteam um Turnierchef Volker Wulff ist klar: 70.000 Zuschauer kamen 2009 zum Deutschen Spring- und Dressur-Derby 2010, so viele sollen es auch in diesem Jahr werden. All das passt dann auch zum 50. Geburtstag des Deutschen Dressur-Derbys und rechtzeitig zum Jubiläum kommt das Ereignis mit großem Programm und neuem Umfeld daher. Insgesamt elf Prüfungen stehen auf dem Programm – das Finale – das Deutsche Dressur-Derby mit Pferdewechsel, Grand Prix und Grand Prix Special sowie die Grand Prix Kür und die drei Prüfungen zum Deutschen Pony-Dressur-Derby. Neu im Angebot sind die Intermediaire II als Einlauf- und Qualifikationsprüfung zum MedienCup und dessen Standortfinale, sowie die U25-Tour mit den beiden Prüfungen auf St. Georg-Niveau mit Pferdewechsel.
Kurz und gut, wer später mal ein Derbysieger sein möchte, tut gut daran in Hamburg schon dabei zu sein, ganz gleich ob Vier- oder Zweibeiner. U25 – das steht für die nachwachsende Generation der Dressurasse und ihnen gilt die sportliche Offerte der Veranstalter. Der MedienCup ist die angesagte Serie für angehende Grand Prix-Pferde im Alter von acht bis zehn Jahren. Eine Art „Catwalk“ für die Champions der Zukunft. Volker Wulff hatte bereits im Mai 2009 umfassende Veränderungen für das Deutsche Dressur-Derby angekündigt.
Das 81. Deutsche Spring-Derby verspricht erneut magnetische Wirkung, denn der Klassiker ist Auftakt der DKB-RIDERS TOUR. Im 1350 Meter langen Kurs mit 17 Hindernissen entscheidet sich, wer die ersten 20 Punkte im zehnten Jahr der internationalen Springsportserie entführen kann und damit auch den Löwenanteil des Preisgeldes. Nur einen Tag zuvor erlebt die Reitsportwelt in Hamburg die einzige deutsche Etappe der Global Champions Tour. Der Derby-Park ist bereits zum dritten Mal Gastgeber und Schauplatz der spektakulären Prüfung mit zwei Umläufen und einem Stechen. Hamburg ist die zweite Etappe der insgesamt acht Qualifikationen und das Finale umfassenden Serie.






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