European Equestrian Federation gegründet
Der internationale Pferdesport hat ab sofort einen Europaverband. "European Equestrian Federation (EEF)". Der neue Verband wurde heute bei einem Treffen bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Warendorf von 27 europäischen Nationen formell gegründet.
Die EEF soll die Interessen des europäischen Pferdesports bei der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) vertreten. Darüber hinaus soll sie im ständigen Austausch mit der Europäischen Union und anderen Institutionen stehen, die beim Thema Pferd von Bedeutung sind.
"Der Verband will einen Beitrag leisten, dass die Stimme Europas innerhalb der FEI noch mehr Gehör findet. Dabei unterstützen wir die Arbeit der FEI, indem die Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitgliedsländer untereinander und mit der FEI verbessert wird", sagte Dr. Hanfried Haring (Sassenberg), der in Warendorf von den europäischen Mitgliedsverbänden zum neuen EEF-Präsidenten gewählt wurde. "Die EEF versucht sicherzustellen, dass die Bedürfnisse aller europäischen Pferdesportverbände und Interessensvertreter angemessen berücksichtigt werden", so Haring weiter. Auch FEI-Präsidentin Prinzessin Haya äußerte sich positiv zum neuen Europaverband: "Die FEI begrüßt diese Entwicklung. Bereits in Asien und Amerika haben sich regionale Verbände etabliert. Dies spiegelt die Entwicklung der Vertretung sportlicher Interessen auf regionaler Ebene wider. Wir erwarten, dass es dazu beiträgt, die zahlreichen individuellen Bedürfnisse von europäischen nationalen Föderationen anzusprechen."
Bis zur nächsten EEF-Generalversammlung gehören dem "Interims-Vorstand" neben Dr. Hanfried Haring an: Christian Paillot (Frankreich) und Ulf Helgstrand (Dänemark) als Vizepräsidenten sowie Manuel Bandeira de Mello (Portugal), Andrew Finding (Großbritannien), Michal Wroblewski (Polen) und Armagan Özgörkey (Türkei) als Mitglieder.
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