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VR Classics Neumünster: Totilas verzaubert das Publikum

Der Konkurrenzdruck ist gewachsen für die Springreiter, nie zuvor war die internationale Dressur so gefragt wie 2010 zur 60. Auflage des Reitturniers VR Classics in der Holstenhalle.

  
Der Grand Prix de Dressage lockte schon am Vormittag 4000 Zuschauer und vor allem auch etliche Fans an die Leinwand in Halle fünf. Einfach jeder wollte Totilas und Edward Gal (NED) sehen und wie schon so oft gewann das derzeitige „Traumpaar“ der Szene die Qualifikation zur Weltcup-Kür. Allerdings mit nicht so deutlichem Abstand wie sonst. Die ersten drei Reiter bewegten sich zwischen 77 und 82 Prozent und heißen Gal, Adelinde Cornelissen (NED) mit Jerich Parzival und Isabell Werth (GER) mit Warum Nicht.

Die Mannschafts-Olympiasiegerin freute sich trotz „einiger kleiner Fehler“ über ihren großen Hannoveraner Fuchs Hannes: „Er ist offenbar in den vergangenen Monaten gereift, er hat sich heute gar nicht mit den Blumentöpfen am Rand beschäftigt, was mir in der Vergangenheit ja manchmal Probleme beschert hat.“ Zufrieden aber nicht ohne selbstkritische Anmerkungen auch Edward Gal: „Totilas war heute doch ein wenig gespannter, aber das hat sich in der Prüfung dann gelegt.“ Mit standing ovations feierten die Zuschauer den sich spektakulär bewegenden Hengst, der auch Springreiter in seinen Bann zieht. Die versammelten sich reihenweise am Abreiteplatz, um einfach mal zu gucken.

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