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HORSES & DREAMS 2010: Erste Siege der Dressurreiter

Nicht nur für Well’s Fargo, den Sieger des Prix St. Georg unter Matthias Alexander Rath am ersten Tag des internationalen Riders Festival Horses & Dreams meets Mexiko, war es die S-Dressur Premiere, auch für Fritz San Tino war es am Donnerstag das erste Mal.

  
Nachdem es am Vortag im St. Georg noch kleine Störungen in der Galopptour gegeben hatte, steuerte Oliver Oelrich (GER) den noch unerfahrenen achtjährigen Wallach mit dem lustigen Namen souverän durch die  Intermediare I, Preis der Familie van Dyk, und damit zum Sieg (69,47 Prozent).

„Er ist wirklich noch sehr „grün“ - letzte Woche hab ich sogar noch überlegt, ob ich ihn überhaupt mitnehmen soll“, freut sich Oelrich daher um so mehr über seinen Erfolg. An die zweite Stelle ritt Svenja Peper (GER) mit Carlo Calucchi (69,31 Prozent). Patrick Kittel (SWE) konnte seinen Hengst, wie bereits im St. Georg, an dritter Stelle platzieren und war mit diesem Ergebnis nicht vollends zufrieden. „Natürlich freut man sich immer über eine Schleife, aber ich weiß, dass Silvano das viel besser kann. Er ist nur noch ein bißchen zu abhängig von seiner Umgebung und hatte noch etwas mit der Atmosphäre zu kämpfen.“ In Bremen gewann der 11-jährige Hengst unter Patrick Kittel die Nationale S-Dressur sowie in Hünxe sogar St. Georg und Intermediare I.

So hundertprozentig mag Hartwig Burfeind aus Sandbostel vielleicht nicht damit gerechnet haben, gleichwohl ließ der Deutsche Champion der Berufsreiter mit dem Gardemaß keine Zweifel aufkommen: Den Titel, den möchte er schon gern wieder gewinnen. Der Profi sicherte sich den Sieg in der ersten Wertung zum Deutschen Championat der Berufsreiter – Grand Prix de Dressage -  mit dem 16 Jahre alten Hengst Goofy de Lully. Der sorgte am Vortag für leise Anspannung beim Reiter: „Es war windig, hat überall geraschelt und geknackt und das hat ihn ordentlich abgelenkt. Schön das es heute kaum weht.“ Burfeind konzentriert sich ganz auf das Berufsreiterchampionat bei Horses & Dreams, hat also nur ein Pferd dabei und findet das gut. „In den letzten Wochen war ich immer mit sechs bis sieben Pferden unterwegs und das ist denn doch wenig entspannt,“ so der Niedersachse schmunzelnd, „aber hier kann man ja schön mal bummeln gehen….“ Hinter Burfeind reihten sich Wieger Derk de Boer (Pinneberg) mit Cosmopolitan und Insa Hansen (Hagen a.T.W.) mit Calvados ein.

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Hier finden Sie alle Informationen zum Programm und die aktuellen Ergebnisse von dem Internationalen Reitturnier Horses & Dreams 2010.
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