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Jugendreiterfestival Hagen 2010: Ponydressurmannschaft gewinnt Nationenpreis

Mit deutlichem Vorsprung hat die deutsche Ponymannschaft den Dressur-Nationenpreis beim Internationalen Jugendreiterfestival in Hagen am Teutoburger Wald gewonnen.

%werbung5In der Besetzung Lena Charlotte Walterscheidt mit Deinhard B, Grete Linnemann mit Cinderella M WE, Bianca Nowag mit Der Feine Lord und Jessica Krieg mit Danilo setzten sich die deutschen Ponyreiter mit insgesamt 2.338 Punkten gegen die Konkurrenz aus Dänemark (2.168) und Österreich (2.067) durch. "Dabei hatten alle sogar noch kleine technische Fehler, Bianca Nowag sogar zwei dicke Patzer. Da ist also noch mehr drin", sagte Bundestrainer Conny Endres zufrieden im Hinblick auf die bevorstehenden Europameisterschaften. Wie für ihre älteren Kollegen, die Junioren und Jungen Reiter, geht es auch für die deutschen Ponydressurreiter in Hagen a.T.W. um die Vergabe der EM-Tickets. Mit zehn deutschen Paaren unter den ersten Elf der heutigen Team-Einzelwertung können die Entscheider aus dem Vollen schöpfen. "Kein deutsches Paar war unter 66 Prozent", lobte die Bundestrainerin. Der Sieg ging auf das Konto von Lena-Charlotte Walterscheidt und Deinhard B (72,777 Prozentpunkte) vor der als Einzelreiterin startenden Katharina Weychert (Windsheim) mit Golden Derano C (72,129) und Preis-der-Besten-Siegerin Jessica Krieg mit Danilo (71,944). Auf den Plätzen vier und fünf folgen Grete Linnemann (71,759) und Bianca Nowag (71,666).

Auch bei den Junioren gab es einen deutschen Sieg. Charlott-Marie Schürmann (Gehrde), Siegerin beim Preis der Besten und der ersten EM-Sichtung in Wiesbaden, hatte im Sattel von World of Dreams auch in Hagen die Nase vorn (72,522). Auf dem zweiten Platz landete - trotz einer Schrecksekunde - Florine Kienbaum (Lohmar). Kurz vor dem Einreiten hatte sich ihr Good Morning M von zwei vorbei galoppierenden Ponys zum Mitmachen anstecken lassen. Die Reiterin behielt allerdings die Nerven, ließ sich den bei der Aktion verloren gegangenen Zylinder reichen und ritt los. Das Ergebnis: 68,198 Prozentpunkte. Auf dem dritten Rang ordnete sich die Spanierin Morgan Barbancon Mestres mit dem Westfalen Dankeschoen ein (68,018). Auf die vorgesehene Nationenpreiswertung wurde in der Prüfung allerdings verzichtet, da neben Deutschland nur die Niederlande ein komplettes Team am Start hatten.

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